Mittendrin statt nur dabei – ein Tagebuch

“Villa Stonborough = Kleine Villa Toscana in Ort”

“Als zweigeschoßiges biedermeierliches Gebäude wurde die Villa im Jahre 1849 durch Christoph von Pittel auf der sog. Halbinsel Toscana errichtet, und 1870 nach seinem Tod von der Familie Habsburg-Toscana gekauft.

Die Erben von Erzherzog Johann Salvator von Österreich-Toskana verkauften das gesamte Anwesen auf der Halbinsel 1913 an Dr. Jerome Stonborough, (geb. Jerome Herman Steinberger) und seine Gemahlin Margarethe (geb. Wittgenstein).

Die Enkel Jerome Claude und Margaret Isabella Stronborogh verkauften das Anwesen

am 28. Juni 1994 an das Land Öberösterreich.

Seit der Errichtung sind 171 Sommer vergangen.”

Bewohnt wird die Villa derzeit von einem Immobilienmakler (Maximilianhof Immobilien GmbH)
(bekannt aus dem Beitrag “Ein Schnäppchen am See”).
Vermietet sind vier Wohneinheiten samt Säulenhalle und Räume im Dachboden, Garten (9.273 m2), sowie das Bootshaus mit 3 Bootsplätzen und Steg

um 1.850,- EUR (zzgl. gesetzlicher USt) Bestandzins pro Monat. 

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DER FALL “ÖFFENTLICHES EIGENTUM, HISTORISCHE VILLA AM SEE”

Zusammenfassung:

  • Die Landes-Immobilien GmbH nimmt auf informelle Empfehlung von gemeindepolitischer Seite Kontakt mit Maximilianhof Immobilien GmbH (bekannt aus dem Beitrag “Ein Schnäppchen am See”) auf.
  • Im Jahr 2016 unterzeichnet Mag. Burgstaller, ein Controller und Immobilientreuhänder (seit 2003 im Amt) für die Landes-Immobilien GmbH (LIG) einen “unglaublichen” Mietvertrag mit Maximilianhof Immobilien GmbH.
  • Das Maximilianhof Firmenkonstrukt (und seine drei Eigentümer – eine Anwältin, ihr Mann und ihr Bruder) ist auf verschiedene Weise mit Teilen der aktuellen und ehemaligen Gemeindebeamten und Landespolitikern “vernetzt”. 
  • Das Mietobjekt ist eine historische Villa im öffentlichen Besitz mit direktem Seezugang und großem Garten auf der Halbinsel Toskana, die unter Denkmalschutz steht, mit besonderer wirtschaftlicher Bedeutung (seit Jahren geplantes “Hotelprojekt”).
  • Die Flächenwidmung (vor Oktober 2019) lautet: Sondergebiet Hotel und Kongresszentrum – rein touristische Nutzung!
  • Der Mietpreis ist um mehr als 40% unter dem Marktwert!
  • Das Mietverhältnis wird als UNBEFRISTET formuliert (trotz des geplanten Hotelprojekts auf der Halbinsel und der angeblichen Weisung des damaligen Landeshauptmannes).
  • Die LIG wird NICHT durch einen eigenen Anwalt vertreten. Den Vertrag setzt die bei den Verhandlungen anwesende Anwältin des Mieters auf.

“Weitere Leistungen” der Anwältin (Maximilianhof) aus Leonding (Eigenangaben: Linked-In, Firmenbuch, Homepage, Medien etc.) : 

  • Absolventin der Rechtswissenschaften (Johannes Kepler Universität)
  • Geschäftsführende Gesellschafterin Maximilianhof Holding GmbH und Rechtsanwälte im Maximilianhof,
  • Teammitglied der Maximilian Immobilien GmbH,
  • Gründungsmitglied des Rotary-Club V2.0 (Gmunden Traunsee)
  • Absolventin von „Zukunft Frauen“ der WKÖ und Industriellenvereinigung
  • Schwägerin des Vorstandsvorsitzenden der delfortgroup AG (“INDUSTRIEMAGAZIN TOP-1000-Manager” – Rang: 92 in Österreich) und Aufsichtsratsvorsitzenden der Oberbank (seit 25. November 2020).
  • Vorstandsmitglied der Festwochen Gmunden
  • Mitglied des OÖ Landesjagdverbandes & Ehrenschutz Jägerball Gmunden (Maximilianhof als Sponsor angegeben)
  • seit 2009 Stiftungsvorstand in der Franz Moser Privatstiftung (SEP Einkaufszentrum, Franz Moser jr. war langjähriger Gemeinderat der ÖVP & ehemaliges Mitglied des Bauausschusses)
  • Stiftungsvorstand in der ALEXITA Privatstiftung von Andreas Slupetzky, dem Enkel von Anton Slupetzky (dessen Firma ab 1942 das Gas Zyklon B an das KZ Mauthausen und Gusen lieferte) und Neffen von Erich Slupetzky ehemaliger Linzer HJ-Führer und 1978 bis 1983 Bundesobmann des ÖTB und FPÖ-Politiker
  • Stiftungsvorstand in der Ing. Erich Rauch Privatstiftung (Rauch Furnace Technology ist seit 1. Oktober 2019 Hauptsponsor der Hockey Mannschaft TRAUNSEE-SHARKS Gmunden)
  • Stiftungsvorstand in der ENIBAS Privatstiftung (Eigentümer-Familie XXXLutz-Möbelgruppe)
  • Anwältin des Ex-Bürgermeisters Köppl im Beitrag “1,4 Millionen für Heinerl” ,
  • Geschäftspartnerin von Wolfgang Köppl (BNP Steuerberatung)
  • Ihre Kanzlei setzte auch die Verträge im Geschäftsfall “Ein Schnäppchen am See” auf.
  • etc. etc. etc.
  • Zusätzlich zu dem extrem günstigen Mietzins gibt es auch ein ausdrückliches und unwiderrufliches VORKAUFSRECHT für die Immobilie des Landes OÖ – einfach so!
  • Auch das Bootshaus (mit 3 Einstellplätzen) wird 2017 unter Wert und UNBEFRISTET vermietet. In Form einer Ergänzung zum Bestandvertrag und nicht wie angekündigt in einem neuen Bestandvertrag. Auch die Ergänzung stammt aus der Feder von “Rechtsanwälte im Maximilianhof”.
  • 2001 wurde die Villa generalsaniert und daher 2016 in einem ausgezeichneten Zustand an den Mieter (Maximilianhof Immobilien GmbH) übergeben. Dies belegt das Fotokonvolut (Beilage im Bestandvertrag). Für zukünftige Ablöse werden 84.000,- Investitionen (Kücheneinbau, Sitzterrasse, Verglasung beim Eingang etc.) minus 11.900,- EUR Abschreibung pro Jahr seitens des Mieters festgehalten.
  • Im Jahr 2018 will die LIG den Bestandvertrag auflösen. Da es zur keiner Einigung kommt klagt LIG den Bestandnehmer Maximilianhof Immobilien GmbH. Zu diesem Zeitpunkt sollte die Ablöse ca. 60.200,- EUR betragen.
  • Im November kommt ein kritischer Prüfbericht des Landesrechnungshofes OÖ:
    Mangelnde Dokumentation im Widerspruch zu den Richtlinien und schädigend für das Land OÖ ist das Fazit. Im Bericht wird suggeriert, dass der zuständige Beamte, der oben erwähnte Controller und Immobilienträuhänder, einen nicht eindeutigen, unvorteilhaften Vertrag unterschrieben hat und dass er und seine MitarbeiterInnen schlampig gearbeitet haben.
  • Der gleiche Beamte, der für eine viertel MILLIARDE Euro an Immobilien des Landes OÖ im Jahr 2004 gezeichnet hat.
  • Der gleiche Beamte, der ausführlich über das geplante Hotelprojekt informiert und bei der Besprechung zur Verwertung des Landschlosses Ort und des Toscana Kongresszentrums anwesend war.
  • Konsequenzen gab es für den Herren keine, dieser ist noch immer Geschäftsführer der LIG und Abteilungsleiter des “Gebäude- und Beschaffungsmanagements”.
  • Der Vertrag scheint jedoch auch für einen Laien leicht verständlich, erst recht für einen erfahrenen Beamten der WEISUNGSGEBUNDEN ist.
  • Wie konnte es so weit kommen?!  
  • Im Februar 2019 gewinnt die LIG vor Gericht in erster Instanz. Der Fall scheint eindeutig zu sein. “Glück für die LIG: Die Villa dürfe nicht zum Wohnen, sondern müsse touristisch genutzt werden,” schreiben die Zeitungen.
  • Am 6. Februar 2019 erscheint in der “Qualitätszeitung” Krone ein Artikel über den Sieg des LIG. Im gleichen Artikel (und in einem Artikel der OÖ Nachrichten) gibt der Mieter (Maximilianhof Immobilien) an 246.442,03 Euro !!! in das Mietobjekt investiert zu haben. Alle weiteren Umbauten und Adaptierungen (ausser den 84.000,- minus Abschreibung)  bedürfen, laut Bestandvertrag, einer ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung der LIG. Wie kam eine viertel Million zustande?!
  • Maximilianhof Immobilien GesmbH will nicht ausziehen und geht in Berufung. Obwohl der Sachverhalt für die LIG spricht, passiert folgendes:
  • LIG (Landes Immobilien GmbH) und Maximilian Immobilien GmbH “einigen” sich. Das Vorkaufsrecht wird aus dem Grundbuch gelöscht, der Mieter darf zum gleichen Mietzins bis 2023 bleiben.

  • Die Liegenschaft wird im Gemeinderat von Sondergebiet Hotel und Kongresszentrum in Sondergebiet – Hotel u. Kongresszentrum mit teilweiser Nutzung für den dauernden Wohnbedarf im Ausmaß von 600 m² Nettonutzfläche im Bereich der Parz. .10, KG. Ort-Gmunden (Villa Stonborough-Wittengenstein) umgewidmet – gute Nachrichten für Maximilianhof Immobilien GmbH. Danke Sportbürgermeister Krapf & Co!!!
    Beschluss: mehrheitlich angenommen
    NUR 5 Gegenstimmen: SPÖ (5): StR. Sageder, GR.in Auer, GR Hochegger, GR.in Held, GR.in Fronia-Forstner;
  • Das Garten-Grundstück welches angeblich für das Freibad beim Hotelprojekt besser geeignet wäre und vorher im Gespräch war, steht bis 2023 nicht zur Verfügung! Stattdessen leiten die gleichen Gemeindebeamten die Umwidmung eines teilweise im Naturschutzgebiet gelegenen Grundstück aus dem Beitrag “Ein Hoteldrama in sieben Streichen” ein.
  • Kurz darauf gibt es die langersehnte Baugenehmigung für die Kösslmühle (Besitzer MX Alpha GmbH -> Maximilianhof Holding GmbH)
  • Seit 2013 bekam Maximilianhof Holding GmbH ca. 244.631,- EUR Förderungen des Landes Oberösterreich, die letzten 3 Jahre für Sanierungen (Rest unbekannt).
  • In der Bilanz 2016 von Maximilianhof Holding GmbH sind ca. 321.000,- EUR Investitionszuschüsse angegeben (im Normalfall: Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln zur Anschaffung oder Herstellung von abnutzbaren Sachanlagegütern).
  • Die LIG (Landes-Immobilien GesmbH) gehört zu 100% der OÖ Landesholding GmbH. Wer sitzt im Aufsichtsrat? Eine gute Frage… zB. Herr Landesrat für Infrastruktur Mag. Günther Steinkellner (FPÖ) auch aus Leonding und Absolvent der Rechtswissenschaften (Johannes Kepler Universität)…

“Worum geht es genau?” fragen sich die Bürger

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Quelle: OÖ Nachrichten – Leserkommentare Artikel: “Ringen um die Villa Stonborough: Mieter will nicht freiwillig ausziehen”

(v. l.n.r.) Spiessberger (Maximilianhof Immobilien & Holding, früher auch spiessberger-partner GmbH), Asamer (Maximilianhof Immobilien), Gesswein (Maximilianhof Immobilien), Steinkellner (Landesrat für Infrastruktur FPÖ)

Jägerball Gmunden 2018

“…ich hab mich grade bei einer lieben Bekannten umgezogen…”

Quelle: TW1 – 10. Jahre Jägerball Gmunden 2018

(v. l.n.r.) Gesswein (Maximilianhof Immobilien) , Frau Steinkellner (Anwältin), Herr Steinkellner (Landesrat für Infrastruktur FPÖ), Traxler (Gesswein-Spiessberger Traxler Rechtsanwälte)

Jägerball Gmunden 2017

(v. l.n.r.) Traxler (Gesswein-Spiessberger Traxler Rechtsanwälte), Gesswein (Maximilianhof Immobilien) , Heimbuchner (Stellvertreter des Landeshauptmanns OÖ – FPÖ), Köppl ( Ex-Bürgermeister ÖVP)

Jägerball Gmunden 2017

Alle Jägerball Fotos Copyright: KLEMENS FELLNER

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(v. l.n.r.) Dr. Christian Rehbichler (Ziviltechniker, Geschäftsführer Plantec, Steinkellner (FPÖ), Speissberger (Maximilianhof Immobilien & Holding)

Quelle: Immo Bote Maximilainhof: 10-Jahresjubiläum Rechtsanwälte im Maximilianhof H/W 2019

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(v. l.n.r.) Sportbürgermeister Krapf (ÖVP), damals SVT-Landeshauptmann Stelzer (ÖVP), Gesswein (Maximilianhof Immobilien)

Quelle: Immo Bote Maximilianhof 2016

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(v. l.n.r.) Gesswein-Spiessberger (Maximilian Holding, Rechtsanwälte im Maximilianhof), Steinkellner (FPÖ), Bürgermeister Traunkirchen Christoph Schragl (ÖVP)

Foto: Klemens Fellner “Fachtagung der Österreichischen und Deutschen Liegenschafts- und Straßenverwaltungen in Traunkirchen 2017”
Quelle: meinbezirk.at

(v. l.n.r.) Arch. DI Simon Baderer (kb+l architektur), Asamer (Maximilianhof Immobilien), Gesswein (Maximilianhof Immobilien)

Jägerball Gmunden 2019

weitere Aufsichtsräte der OÖ Landesholding:

Herr Markus Achleitner (ÖVP) der am 20.10.2020 folgendes in den Medien sagte: „Es ist richtig, dass im Rahmen des geplanten Projektes auf dem Seezugang vor dem Landschloss Ort ein Pool mit Liegefläche für Hotelgäste errichtet werden soll. Es ist aber nicht richtig, dass sich diese Uferfläche in einem Naturschutzgebiet befindet“, sowie Herr Thomas Stelzer (ÖVP) Landeshauptmann von OÖ (Rechtswissenschaften, Johannes Kepler Universität), Herr Manfred Haimbuchner (FPÖ)  und weitere Beamte.

DIE RECHERCHE:

Für die wissbegierigen, interessierten und geduldigen Leser, folgt die genaue Aufschlüsselung der Ereignisse und Verbindungen. Im Gegensatz zu anderen Medien veröffentlichen wir Recherchen die sich nach bestem Wissen und Gewissen mit Quellenangaben auf öffentliche Dokumente und Belege stützen. Im weiteren werden Kaufverträge, Grundbuchauszüge, Gemeinderatsprotokolle, Flächenwidmungspläne, Landesrechnungshofbericht, Medienbeiträge und Eigenangaben der Beteiligten zitiert

Für die Kurzangebundenen reicht es auch die Überschriften, die Bildunterschriften und die rot und gelb hervorgehobenen Textpassagen zu lesen.

Ein wenig über das öffentliche Eigentum:

Die Erhaltung ist im öffentlichen Interesse gelegen

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Quelle: öffentliches Grundbuch

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Quelle: Wikipedia – CC Lizenz 

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Angrenzender Toskana Park 

Das 11.540 m2 Anwesen mit Bootshaus und Steg liegt auf der Halbinsel direkt beim Landschloss Ort und dem heutigen Kongresszentrum Toscana Congress. Sie bildet zusammen mit der Villa Toscana und dem Toscanapark ein bedeutendes Bauensemble.

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Quelle: Flächenwidmungsplan doris.at

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Bootshaus (3 Stellplätze) mit Steg 

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Kaufvertrag 1994-06-28 Eigentumsrecht

Preis: 19.000.000,- ATS

ANTEIL: 1/1
Land Oberösterreich
Landeshauptmann: Josef Ratzenböck (ÖVP)

1999 Denkmalschutz & 2001 Renovierung

Die 1999 unter Denkmalschutz gestellte Anlage befindet sich im Besitz des Landes Oberösterreich. Nach wie vor beeindruckt die besondere Lage mit Landschaftsgarten und einem Gebäudeensemble der Sommerfrischekultur des 19. Jahrhunderts. Die Villa Stonborough wurde behutsam, unter Erhalt der Bausubstanz, renoviert, — u.a. wurde der gewölbte Säulenraum wiederhergestellt, — und konnte am 16./17. November 2001 mit einem Festakt an das Archiv übergeben werden.

Quelle: salzi.at “Zukunft des Thomas-Bernhard-Archivs in Gmunden gesichert”, Oktober 2012

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2001-2014 Thomas-Bernhard-Archiv

Das Archiv ist eine Einrichtung der Thomas-Bernhard-Privatstiftung, das Gebäude wurde und wird vom Land Oberösterreich zur Verfügung gestellt. Neben den literarischen Nachlässen von Thomas Bernhard und Johannes Freumbichler verfügt das Archiv über eine umfangreiche Fachbibliothek, Pressedokumentation, Theater-sammlung, eine reichhaltige Sammlung von Photographien und audiovisuellen Dokumenten sowie eine biographische Sammlung.

Quelle: salzi.at “Zukunft des Thomas-Bernhard-Archivs in Gmunden gesichert”, Oktober 2012

Kleiner Bereich der Villa war bis März 2019 ein Künstler-Gastatelier des Landes OÖ

Kaufvertrag 2004-12-23 Eigentumsrecht

ANTEIL: 1/1
Landes-Immobilien GmbH
ADR: Bahnhofplatz 1, Linz 4021

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Quelle: öffentliches Grundbuch

Am 23. Dezember 2004 gemeinsam mit anderen Liegenschaften im Gesamtwert von 245.000.000,- EUR wird die Villa als Eigentum des Landes Oberösterreich in die Obhut der Landes-Immobilien GmbH “verkauft”. 

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Quelle: Die Macher

Für das Land Oberösterreich zeichnet:

Dr. Josef Pühringer

ein ehemaliger österreichischer Politiker, der von 1995 bis 2017 als Landeshauptmann von Oberösterreich amtierte. Von 1995 bis 2017 war er Landesparteiobmann der Oberösterreichischen Volkspartei (ÖVP). In Linz studierte er Rechtswissenschaften an der Johannes Kepler Universität Linz. 1976 wurde er zum Doktor der Rechtswissenschaften promoviert.

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Für die Landes-Immobilien GbmH zeichnet:

Mag. Gerhard Burgstaller

Auf seinem LinkedIn Profil gibt er folgende “Skills” an: Immobilien, Controlling & Unternehmensberatung. Seine Ausbildung: Controlling für NPO, Ausbildung Immobilientreuhänder, sowie Mag. rer. soc. oec., BWL auf der Johannes Kepler Universität Linz

Mag. Gerhard Burgstaller unterzeichnet einen Vertrag über ca. eine viertel Milliarde EUR

Super-Skill von G. Burgstaller:
Preise überreichen und entgegennehmen

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Quelle: meinbezirk.at, sowie Amt der Oö. Landesregierung

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31. Oktober 2012 Zukunft des Thomas-Bernhard-Archivs in Gmunden gesichert

Quelle & Copyright: salzi.tv

Nachdem der Bund finanzielle Mittel für das Thomas-Bernhard-Archiv gestrichen hatte, war die Zukunft des Hauses in Gmunden ungewiss. Nun konnte eine länderübergreifende Lösung zwischen Oberösterreich und Salzburg gefunden werden…

Quelle: salzi.at 08. Februar 2013

2012 war diese Struktur fixiert worden. Damals waren Bundesförderungen für die Aufarbeitung des Nachlasses ausgelaufen. Das Land OÖ und die Universität Salzburg einigten sich auf eine Zusammenarbeit. Sie lassen sich das Archiv 150.000 Euro im Jahr kosten. Der Nachlass blieb so trotz mancher Begehrlichkeiten anderer Institutionen in unmittelbarer Nähe der Entstehung vieler Texte und der Lebenswelt Bernhards.

Quelle: Salzburger Nachrichten 07. Februar 2014 “Wirbel um das Erbe von Thomas Bernhard”

2014 Thomas-Bernhard-Archiv übersiedelt nach Wien

Zur Struktur – Land OÖ, Universität Salzburg als Geldgeber und Stiftung -, die das Bernhard-Archiv aufrecht hält, sagte Peter Fabjan den SN: “Jetzt existiert das.” Wenn eine Partei es für “angebracht” halte, könne sie das aber auch kündigen. Die Geldgeber in Oberösterreich und Salzburg äußerten sich zur Zukunft des Archivs nicht. Allerdings beschäftigt die Frage über die Zukunft des Bernhard-Schatzes bereits diverse Rechtsabteilungen.

Quelle: Salzburger Nachrichten 07. Februar 2014 “Wirbel um das Erbe von Thomas Bernhard”

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Quelle: Kupf.at

“Wenn eine Partei es für “angebracht” halte, könne sie das aber auch kündigen…”

Herbst/ Winter 2015

ImmoBote – Werbezeitung von Maximilianhof Immobilien
rechte Seite: Gastinterview von Joseph Pühringer – bis 2017 Landeshauptmann OÖ (ÖVP)
linke Seite: das Team vom Maximilianhof Immobilien GmbH

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Exkurs: 23. Oktober 2020

Anzeige bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft nach vernichtendem Rechnungshofbericht über die Traunseetram in Gmunden

Der frühere Linzer Polizeidirektor W. Widholm wirft dem früheren Landeshauptmann von Oberösterreich, Josef Pühringer (1995 bis 2017), sowie dem langjährigen ehemaligen Bürgermeister von Gmunden, Heinz Köppl (1995 bis 2014) (“1,4 Millionen für Hainerl”), Steuergeldverschwendung in Millionenhöhe vor.

Quelle: Salzburger Nachrichten

Förderbericht des Landes Oberösterreich 2013 – 2019

Maximilian Holding GmbH – 224.631,40 EUR

ZUR ABFRAGE DER FÖRDERUNGEN

DER FALL “ÖFFENTLICHES EIGENTUM, HISTORISCHE VILLA AM SEE”

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Zitate aus dem LRH-Bericht Initiativprüfung

November 2018

Jänner 2016 – der “Anfang”

Bei der Villa Stonborough (auch “kleine Villa Toscana”) handelt es sich um ein etwa Mitte des 19. Jahrhunderts errichtetes Gebäude, welches 2001 generalsaniert wurde. Die Villa befindet sich in Gmunden im Toscanapark und steht im Eigentum der LIG. Das ursprüngliche Motiv für den Erwerb der Villa und der zugehörigen Liegenschaft durch das Land OÖ war die geplante (aber bisher nicht erfolgte) Errichtung einer Hotelanlage gewesen. Im Jahr 2016 suchte die LIG mit Unterstützung der Abteilung GBM* nach einem Nutzer für das Objekt, da der vorherige Nutzer (Thomas-Bernhard-Archiv) das Objekt an die LIG zurückgestellt (?) hatte. Im Jahr 2016 schloss die LIG einen Bestandvertrag mit der nunmehrigen Bestandnehmerin.

Über das Zustandekommen und wesentliche Inhalte des Bestandvertrags bestehen zwischen den Vertragsparteien LIG als Bestandgeberin und dem nunmehrigen Nutzer (Maximilianhof Immobilien GmbH) unterschiedliche Auffassungen. Im Zeitraum, in dem die gegenständliche Prüfung durch den LRH stattfand, traten diese Auffassungsunterschiede so klar hervor, dass die LIG beim zuständigen Bezirksgericht Klage einbrachte, um das Vertragsverhältnis zu beenden. Zum Zeitpunkt des Abschlusses der Vor-Ort Prüfung des LRH hatten zwei Verhandlungs- termine im Verfahren vor dem Bezirksgericht stattgefunden, der nächste Verhandlungstermin ist für Dezember 2018 in Aussicht genommen.

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* Der Geschäftsführer der Landes-Immobiliengesellschaft ist gleichzeitig Abteilungsleiter des Gebäude- und Beschaffungs-Management

Der gleiche Gerhard Burgstaller der im Jahr 2004 für die LIG den Kaufvertrag unterfertigt hatte, hat im Jänner 2016 nach einem Nutzer für das Objekt gesucht.

Hier nochmals seine “Skills” aka. Fertigkeit: Immobilien, Controlling & Unternehmensberatung. Seine Ausbildung: Controlling für NPO (non-profit), Ausbildung Immobilientreuhänder, sowie Mag. rer. soc. oec., BWL auf der Johannes Kepler Universität Linz

Chronologie

In der folgenden Chronologie über das Zustandekommen und die Errichtung dieses Bestandvertrages werden die für den LRH aktenkundigen Vorgänge dargestellt. In der Hauptsache bezieht sich die Chronologie auf Akten der LIG, der Abteilung GBM sowie auch auf Aussagen von Mitarbeitern und Führungskräften der jeweiligen Organisationseinheit.

11. Jänner 2016

„nicht allzu langfristig“, sagt Peppi

Ein Mitarbeiter im Büro des Landeshauptmanns (Josef Pühringer) richtet in dessen Auftrag ein Schreiben* an den Abteilungsleiter der GBM (Gerhard Burgstaller), die Villa Stonborough „nicht allzu langfristig“ einer Vermietung zuzuführen.

* dieses Schreiben wird laut rechtsfreundlicher Vertretung der LIG als „Aktenvermerk von Altlandeshauptmann Dr. Josef Pühringer vom 11.01.2016 “ bei der Einvernahme von Mitarbeitern der LIG im Prozess gegen die Bestandnehmerin vorgelegt werden.

21. Jänner 2016

Burgstaller sucht Mieter

Der mit der Anbahnung der Vermietung beauftragte Mitarbeiter der GBM nimmt auf informelle Empfehlung von gemeindepolitischer Seite Kontakt mit einem Immobilienunternehmen (Maximilianhof Immobilien GmbH) auf und besichtigt am 21.1.2016 gemeinsam mit einem Vertreter der nunmehrigen Bestandnehmerin die Villa Stonborough.

“auf informelle Empfehlung von gemeindepolitischer Seite” ?!?!

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Quelle: flickr.com, “Technik trifft Recht” 2009 – Im Bild der Ex-Bürgermeister Köppl (ÖVP)*, Frau Köppl-Klee (dazu unser Artikel “1,4 Milionen für Heinerl” und Herr Spiessberger damals noch als “IT-Guru” tätig (Geschäftsführer und Gesellschafter der Maximilian Holding und Maximilian Immobilien GmbH)
* der wiedermal bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft angezeigt wurde.

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Quelle: Gmundl.at, November 2016 – Im Bild der Sportbürgermeister S. Krapf (ÖVP) und Frau Gesswein-Spiessberger (Geschäftsführerin und Gesellschafterin der Maximilian Holding) 

Seit Jahren ist Maximilianhof Stammgast im ganzseitigen Anzeigenrepertoire, der ÖVP Zeitung “Daheim”, der “Mittendrin” Gemeindezeitung Gmunden, “Gemeinde Info” Altmünster etc.

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ImmoBote – Werbezeitung von Maximilianhof Immobilien
rechte Seite: Geschäftspartner Wolfgang Köppl (Sohn von Ex-Bürgermeister Köppl), in 4 letzten Ausgaben ganzseitig Vertreten
linke Seite: der Sportbürgermeister S. Krapf (ÖVP), am Bild auch die kleine Villa Toskana

25. Jänner 2016

Maximilianhof Immobilien GmbH schickt ein “Konzept”

Inhalt des “Konzepts” – Die Vorstellungen von Maximilianhof Immobilien, unter welchen Bedingungen eine Vermietung realistisch erscheint.

…Die LIG konnte dem Landesrechnungshof keinerlei Unterlagen über das rechtliche Zustandekommen des Konzepts übergeben.

29. März 2016

Burgstaller und Maximilianhof unterzeichnen den Vertrag

Besonders wesentlich ist die fehlende Dokumentation des Gesprächs im Februar/März 2016, in dem nach Auskunft des Geschäftsführers der LIG wesentliche Motive zum Vertragsabschluss und Inhalte des Vertrags zur Sprache kamen. Auch ein Protokoll des im E-Mail vom 3.3.2016 erwähnten Gesprächs und die Aufstellung einer Mietpreiszusammensetzung konnte durch die LIG nicht vorgelegt werden.

Schließlich ist auffallend und ungewöhnlich, dass nicht mehr feststellbar ist, wann, in welcher Form und mit welchem Inhalt, wer eine Erstfassung eines schriftlichen Vertragsentwurfs übermittelt hat, und dass über die verschiedenen Phasen der Änderung des schriftlichen Vertragswerks in der Landes-Immobilien GmbH bzw. GBM KEINE AUFZEICHNUNGEN vorliegen!

Die Dokumentation ist nicht nur aus Sicht des Landesrechnungshofs mangelhaft, sondern widerspricht auch den internen Regelungen der GBM.

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Auch für einen Laien leicht verständlich:

  • für das ganze Anwesen (bis auf Grundstück 7/9) unbefristet, 1.500,- EUR netto pro Monat,
  • inkl. Künstleratelier,
  • für alle Familienmitglieder von Gesswein, Spiessberger & Co.
  • Das Bootshaus kommt als nächstes.
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Zum dritten Mal erinnern wir den Leser an die “Skills” aka. Fertigkeit vom LIG Geschäftsführers: Immobilien, Controlling & Unternehmensberatung. Seine Ausbildung: Controlling für NPO (non-profit), Ausbildung Immobilientreuhänder, sowie Mag. rer. soc. oec., BWL auf der Johannes Kepler Universität Linz

…und and die Weisung des Landesvaters, das Objekt nicht langfristig zu vermieten.

Die mangelhafte Dokumentation auf Ebene der LIG/GBM bewirkt nicht nur, dass unterschiedliche Sichtweisen der Vertragspartner entstehen konnten (was die nachfolgende gerichtliche Auseinandersetzung zur Klärung der rechtlichen Situation erforderlich machte), sondern auch, dass die Rechts- und Beweissituation der LIG im Verfahren erschwert wird.

Die LIG ist bei den damaligen Vertragsverhandlungen anwaltlich selbst nicht vertreten gewesen. Die bei den Verhandlungen im Februar/März 2016 für Maximilianhof Immobilien GmbH anwesende Rechtsanwältin habe sich bereiterklärt, auf Basis der Informationen (über die kurze Vermietung und über das Hotel Projekt – Anm. der Redaktion) den Mietvertragsentwurf als gemeinsame Vertragserrichterin zu erstellen.

…für Maximilianhof Immobilien anwesende Rechtsanwältin habe sich bereiterklärt…

Foto Quelle: flickr.com, “Die spiessberger-partner AFTER WORK im neuen Office in Gmunden” 2010 – Im Bild der Ex-Bürgermeister Köppl (ÖVP), Frau Köppl-Klee ( “1,4 Milionen für Heinerl”) und Frau Rechtsanwältin Gesswein-Spiessberger (Geschäftsführerin und Gesellschafterin der Maximilian Holding) 

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Sahnehäubchen – Vorkaufsrecht

Im Bestandvertrag findet sich auch die Einräumung eines Vorkaufsrechts für die Bestandnehmerin. Eine Gegenleistung für die Einräumung dieses Rechts wurde vertraglich nicht vereinbart. Das Vorkaufsrecht wurde zudem nicht nur hinsichtlich der im Vertrag vermieteten Flächen, sondern auch von nicht vermieteten Flächen eingeräumt. (Alle Grundstücke der EZ 47)

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Quelle: flickr.com, “Spiessberger Partner Team Shooting 2015″ – Im Bild Michael Gesswein (Geschäftsführer und Gesellschafter der Maximilian Immobilien GmbH) und der Rechtsanwaltspartner von Frau Gesswein-Spiessberger Herr Traxler 

ausdrücklich & unwiderruflich 

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Nach Auffassung des LRH und auch externer Expertisen war diese Einräumung eines Vorkaufsrechtes ungewöhnlich und wirtschaftlich unvorteilhaft für die LIG und somit insgesamt schädlich für die Werterhaltung des Eigentums des Landes. Aus welchem Grund dieses Recht eingeräumt wurde, konnte die Geschäftsführung der LIG (Herr G. Burgstaller) dem LRH nicht verständlich machen.

…schädlich für die Werterhaltung des Eigentums des Landes Oberösterreich!

Die vereinbarte Nettohauptmiete von monatlich 1.500 Euro erschien dem LRH im Zuge der Prüfung für das Objekt als niedrig. Aus diesem Grund beauftragte er einen gerichtlich beeideten Sachverständigen, eine Einschätzung der (marktkonformen) Miethöhe vorzunehmen.

Der Sachverständige kam zum Schluss, dass die vereinbarte Miethöhe um mehr als 40 Prozent von einer marktkonformen Miete nach unten abwich.

Laut Angabe der LIG (also Herrn Burgstaller) wurden im Vorfeld umfangreiche Markterhebungen durchgeführt.

trotz umfangreicher Markterhebungen viel zu billig vermietet

30. September 2016

MX Alpha GmbH (Maximilianhof Holding) vertreten durch Siegfried Spiessberger kauft die Kösslmühle

(aber das ist eine andere sehr lange und traurige Geschichte)

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28. Oktober 2016

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Quelle: Gmundl.at, November 2016 

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Quelle: flickr.com, “Spiessberger Partner Team Shooting 2015″ – Im Bild Siegfried Spiessberger (Geschäftsführer und Gesellschafter der Maximilian Immobilien GmbH), Elisabeth Köppl (Tochter von Ex-Bürgermeister) und Manfred Speissberger Bruder und damaliger Geschäftsführer der spiessberger partner GmbH

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Lokalpolitiker, Banker, verschuldete Unternehmer und Waffen?!

Copyright: Facebook, Quelle: Siegfried Spiessberger

“Wer das Salzkammergut liebt, der kennt seine Werte. Unberührte Natur, sauberes Wasser, malerische Bergkulissen, gute Luft und ein Reichtum an Tradition… aber auch die Vorteile kleiner, überschaubarer Strukturen, innerhalb derer so manches ein wenig persönlicher, ein wenig angenehmer läuft.”

ImmoBote / Raiffeisenbank Salzkammergut

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Auf den Bildern: Krapf – Sportbürgermeister von Gmunden (inkl. Ex-Bürgermeister Köppl), sowie BürgermeisterInnen von Pinsdorf, Altmünster, Traunkirchen, Geschäftsleitung Raiffeisen Salzkammergut, Vorstandsdirektor Raiffeisen Steiermark, Anita Gattinger mit Ehemann (SEP Einkaufspark), sowie ihre Eltern und Bruder: Franz Moser sen. mit Ehefrau & Franz Moser jun. (Gemeinderat ÖVP, jahrelang im Bauausschuss) etc.

Seit 9. November 2009 ist Frau Gesswein-Spiessberger Vorstand der Franz Moser Privatstifung. Übrigens: am 8. April 2020 (mitten im ersten Lockdown) wurde ein Pfandbetrag im hohen zweistelligen Millionen Bereich zu Gunsten der Raiffeisen SKG im Grundbuch für die Druckereistrasse 30 (SEP Einkaufspark) eingetragen. 

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Quelle: ImmoBote / Flikr: spiessberger partner GmbH – Firmenfeier 2016, Neujahrsempfang 2015

Sidestory – Spiessberger Partner GmbH

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Quelle: OÖN,  30. Juli 2019Maximilianhof-Holding trennt sich von PR-Agentur spiessberger-partner”

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2014 – 2017 kostete die Imagekampagne und das Magazin “Schwanenbussi” 485.095,- EUR
Ursprünglich wurde die Imagekampagne im Rahmen einer Ausschreibung (WKO) an Daniela Reiter mit ihrer ganz neu ins Leben gerufenen “Werbeagentur” Mevisto (die sich mittlerweile der Produktion von und Handel mit personalisierten Edelsteinen widmet) vergeben.
Danach landete das Magazin und die Website bei Spiessberger-partner gmbH

Der Prüfungsausschuss weist ausdrücklich darauf hin, dass die Aufträge im Namen der Stadtgemeinde Gmunden abgewickelt wurden und daher unabhängig von Finanzierungen bzw. Rückflüssen durch Dritte die Vergaben unter Beachtung des Bundesvergabegesetzes bzw. der Gemeindeordnung zu erfolgen haben!!!

Quelle: 14. Sitzung des Gemeinderates – Protokoll 22.03.2018

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Gute Frage!

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“Jagd & Style ?!”

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Konzept, Text, Visual Art, Redaktion und Projektmanagement: spiessberger partner GmbH

GR DI Sperrer erklärt, dass er nun ganz bewusst nicht auf weitere Details eingeht, die Botschaft jedoch sehr eindringlich und ihm auch ein großes Anliegen ist. Er verweist auf die Rechtsprechung hinsichtlich Haftung (Sachbearbeiter/Beamter), hält aber fest, dass Politiker, wenn sie wissentlich gegen ein BVergG. verstoßen oder die Vorgaben anordnen, nicht freigesprochen werden. Es ist ihm wichtig, dies in dieser Deutlichkeit zu sagen.

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Foto Quelle: flickr.com, “Die spiessberger-partner AFTER WORK im neuen Office in Gmunden” 2010 – Im Bild v.l.n.r. Herr Spiessberger, Ex-Bürgermeister Köppl (ÖVP), Herr Daniel Grabner (GR ÖVP), Herr Franz Moser sen. (SEP Einkaufszentrum), Frau Rechtsanwältin Gesswein-Spiessberger

24. März 2017

Bootshaus mit drei Bootsliegeplätzen

Die LIG vermietet seit 24.3.2017 an die Bestandnehmerin zusätzlich zur Villa ein Bootshaus mit drei Bootsliegeplätzen. Dies wurde im Rahmen einer Ergänzung zum Bestandvertrag im Jahr 2016 zwischen den Vertrags- parteien vereinbart. Dieses Bootshaus befindet sich in unmittelbarer (fußläufiger) Nähe der Villa Stonborough und bildet somit einen exklusiven Seezugang für die Bestandnehmerin. Als monatliche Miete für dieses Bootshaus sind 350 Euro zzgl. USt. vertraglich vereinbart. Der Vertrag ist auf unbestimmte Zeit abgeschlossen.

…exklusiver Seezugang für Maximilianhof Immobilien

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Quelle: Öffentliches Grundbuch – Jetzt passt auch das Briefpapier

Frühling / Sommer 2017

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Quelle: ImmoBote: Damals NEUER Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) – Im Aufsichtsrat der OÖ Landesholding (100% Muttergesellschaft der LIG)

2001 wurde die Villa generalsaniert und daher 2016 in einem ausgezeichneten Zustand an den Mieter (Maximilian Immobilien GmbH) übergeben. Dies belegt das Fotokonvolut (Beilage im Bestandvertrag). Für zukünftige Ablöse werden 84.000,- Investitionen (Kücheneinbau etc.) seitens des Mieters festgehalten.

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Ablöse laut Vertrag: 84.000,- EUR minus 11.900,- EUR Abschreibung pro Jahr

07. Mai 2018 Räumungsklage

Die LIG ist bereits unabhängig von der Initiativprüfung des Landesrechnungshofes nach Einschaltung ihres Rechtsanwaltes und zweier Universitäts-Gutachter zum Ergebnis gekommen, dass berechtigte Chancen bestehen, das abgeschlossene Bestandverhältnis für nichtig zu erklären. Die LIG hat diese Rechtsauffassung bereits bei einem Besprechungstermin mit der Bestandnehmerin kommuniziert, in der Folge auch im Schriftverkehr dokumentiert und nach Vorliegen der Universitätsgutachten am 07.05.2018 die Räumungsklage bei Gericht eingebracht.

Sowohl aufgrund der Aussagen des Geschäftsführers der LIG als auch der mit Rechts- und Vertragsangelegenheiten befassten Mitarbeiterin der GBM/LIG und des Objektmanagers sei der Bestandnehmerin schon damals mitgeteilt worden, dass lediglich eine kurzfristige Vermietung möglich ist und eine Aufkündigung jederzeit kurzfristig möglich sein muss. Aus diesem Grund sei auch über Wunsch der Bestandnehmerin eine Vereinbarung geschlossen worden, die im Falle einer Beendigung des Bestandverhältnisses zugunsten der Bestandnehmerin eine Ablöse der getätigten Investitionen vorsieht. Die LIG ist bei den damaligen Vertragsverhandlungen anwaltlich selbst nicht vertreten gewesen. Die bei den Verhandlungen im Februar/März 2016 für die Bestandnehmerin anwesende Rechtsanwältin habe sich bereiterklärt, auf Basis der Informationen den Mietvertragsentwurf als gemeinsame Vertragserrichterin zu erstellen. Die LIG habe bei der Erstellung darauf vertraut, dass der Vertrag die jederzeitige Kündbarkeit vorsehe. Tatsächlich findet sich auch auf Seite 2 in Punkt 2 des Bestandvertrages die Formulierung, dass eine „Nennung eines Grundes für eine Kündigung nicht erforderlich” sei. Erst später auf Seite 4 bei Punkt 7 des Bestandvertrages finden sich dann die Verweise auf die Kündigungsbestimmungen des § 30 Abs. 2 MRG.

06. Februar 2019

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Quelle: “Krone”

LIG-Geschäftsführer Gerhard Burgstaller ist trotzdem froh, erstinstanzlich Recht bekommen zu haben: „Das Urteil ist erfreulich, alles weitere wird sich weisen. Ich hoffe aber, dass die gesamte Angelegenheit rasch erledigt werden kann.“

Der gleiche Beamte, der die “unglaublichen” Verträge unterschrieben hat. 

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Und tatsächlich weigert sich das Unternehmen Maximilianhof jetzt, das Haus zu räumen.

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„Bis zum Abschluss des Verfahrens ist das Urteil nicht rechtskräftig, weshalb eine Räumung der Liegenschaft im derzeitigen Stadium rechtlich nicht durchsetzbar ist“, so die Rechtsvertretung der Maximilianhof GmbH

11. Juli 2019

“mehrere Hunderttausend Euro”?

Geschäftsführer Siegfried Spiessberger rechtfertigt sich: “Wir haben mehrere Hunderttausend Euro in die Sanierung des Hauses gesteckt”, sagt er. “Das hätten wir nie getan, wenn der Mietvertrag nur auf ein Jahr begrenzt wäre.”

Und auch den niedrigen Mietpreis hält er für gerechtfertigt. “Wir übernahmen ja auch alle Erhaltungspflichten.”

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Die Flächenwidmung (vor Oktober 2019) lautet:
Sondergebiet Hotel und Kongresszentrum – rein touristische Nutzung!

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Quelle: Bestandvertrag mit LIG

“Wir übernahmen ja auch alle Erhaltungspflichten.”

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Aktueller Zustand: Denkmalgeschütztes Bootshaus

Maximilianhof-Geschäftsführer Spiessberger gibt sich im OÖN-Interview aber versöhnlich. “Wir wollen keinesfalls ein Hotelprojekt verhindern”, sagt er. “Ich bin jederzeit bereit für Gespräche mit der LIG.” Will heißen: Wenn die Ablösesumme stimmt, räumt das Altmünsterer Immobilienunternehmen freiwillig das Feld.

Das Urteil des Landesgerichtshofes in Wels steht noch aus. “Eine gemähte Wiese ist das für die LIG keinesfalls”, sagt ein Gmundner Rechtsanwalt, der den ersten Prozess im Gericht mitverfolgte.

“Die Sachlage ist extrem komplex. Ich glaube deshalb auch, dass Maximilianhof bereit ist, bis zur letzten Instanz zu gehen.”

Quelle: OÖ Nachrichten “Ringen um die Villa Stonborough: Mieter will nicht freiwillig ausziehen”

26.September 2019

Protokoll GR-Sitzung: 9. Beratung und Beschlussfassung über die Änderung des Flächenwidmungsplanes 

Die Liegenschaft wird im Gemeinderat von Sondergebiet Hotel und Kongresszentrum in Sondergebiet – Hotel u. Kongresszentrum mit teilweiser Nutzung für den dauernden Wohnbedarf im Ausmaß von 600 m² Nettonutzfläche im Bereich der Parz. .10, KG. Ort-Gmunden (Villa Stonborough-Wittengenstein) umgewidmet.
Beschluss: mehrheitlich angenommen

NUR 5 Gegenstimmen: SPÖ (5): StR. Sageder, GR.in Auer, GR Hochegger, GR.in Held, GR.in Fronia-Forstner;

Kaßmannhuber (BIG): …selbst im Falle der Bestätigung der Entscheidungen durch das Landesverwaltungsgericht bzw. Höchstgericht, jedenfalls noch sehr langwierige Verfahren anhängig wären und letztlich auch noch eine Vollstreckung behördlicherseits erfolgen müsste. 

Um insbesondere Rechtssicherheit für eine Einbeziehbarkeit der „Villa Stonborough-Wittgenstein“ in das beabsichtigte Hotelprojekt auf der Halbinsel Toscana sicherzustellen, konnte nach umfangreichen Verhandlungen zwischen den Parteien ein gerichtlicher Vergleich abgeschlossen werden. Dieser Vergleich beinhaltet insbesondere eine exekutiv durchsetzbare Räumungsverpflichtung bis längstens 30.09.2023.

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Foto Copyright: Facebook

Gem. § 36 Abs. 4 OÖ. ROG 1994 idgF. kann eine Beschlussfassung im Gemeinderat („Einleitung des Verfahrens“) sowie das Stellungnahmeverfahren entfallen, wenn in dieser Angelegenheit die Änderung in Übereinstimmung mit dem ÖEK erfolgt. Dies ist entsprechend den Ausführungen in der Stellungnahme des Ortsplaners (Anmerkung der Redaktion: Architekt Hinterwirth, der Leser erinnert sich wer sich um das geplante Hotel Projekt kümmern wird! “Ein Hoteldrama in sieben Streichen” mit Datum v. 29.08.2019 gegeben. Die Mitglieder des Gemeinderates wurden mit Schreiben des Amtes vom 11.09.2019 von diesem „vereinfachten“ Verfahren vor Beschlussfassung über diese vorbereitenden Maßnahmen informiert bzw. wurde hiermit der gesetzlichen Verfahrensbestimmung nachgekommen. 

Schneditz-Bolfras (ÖVP): 

Erfreulich sei für ihn, dass dieser lange Rechtsstreit nun anscheinend beendet werden konnte und diese Wohnwidmung nun bis 2023 legalisiert wurde. Er verweist auf die voraussichtlich lange Verfahrensdauer?!?!?!, auf die nun vorliegende vernünftige Lösung und auf einen (außer)gerichtlichen Vergleich, der inhaltlich nicht bekannt ist. Für ihn steht fest, dass für diesen Vergleich das Land – und somit der Steuerzahler – viel Geld in die Hand genommen hat. GR Dr. Schneditz-Bolfras verweist auch auf den Bericht des Landesrechnungshofes, der diese Vorgangsweise erheblich kritisiert hat. Für ihn selbst sei der Ablauf eine Schande und müssten Konsequenzen in der LIG gezogen werden. 

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StR. Sageder (SPÖ) betont, dass die Stadt für das ganze Dilemma nichts kann, jedoch die negativen Folgen tragen darf. Er hält fest, dass der gerichtliche Vergleich nicht vorliegt, dessen Inhalt nicht bekannt ist und die Gemeinde wieder einmal alles glauben muss. Aus diesem Grund wurde seitens der SPÖ-Fraktion der Antrag gestellt, diese Angelegenheit dem Ausschuss für Rechtsangelegenheiten vorzulegen. 

4. Oktober 2019

Gemeinderat Gmunden erteilt Baubewilligung für neue Kösslmühle am Maximilianhof Holding (MX Alpha GmbH)

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2. Dezember 2019

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Das Garten-Grundstück welches angeblich für das Freibad beim Hotelprojekt besser geeignet wäre und vorher im Gespräch war, steht bis 2023 nicht zur Verfügung!

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 Stattdessen leiten die gleichen Gemeindebeamten die Umwidmung eines teilweise im Naturschutzgebiet gelegenen Grundstück aus dem Beitrag “Ein Hoteldrama in sieben Streichen” ein.

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Wenn von Grundstücken die Rede ist, sind stets Grundstücke iSd des Grundbuchrechts gemeint. Ein Teil eines Grundstücks kann nicht umgewidmet werden, dazu hätte es vorher geteilt werden müssen.

Für die Gemeindepolitiker, den Sportbürgermeister, den Bau-Stadtrat & Co.  zum nachlesen: “OÖ Raumordnungsgesetz ab § 18 Bestimmungen zur Flächenwidmung”

“Die Macher?”

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Quelle: Magazin “Die Macher”

Drei Eigentümer, viele Firmen

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Zwei brandneue Firmen wurden in den Organigrammen nicht erfasst.

  • 27. Mai 2020 – MBR Gamma GmbH – Immobilienmanagement und -entwicklung. 
  • 09. Juli 2020 – MAX Agrargesellschaft mbH – Immobilienmanagement und -entwicklung sowie der Betrieb und Erwerb von Land- und Agrarwirtschaft

Quelle: Österreichisches Firmenbuch 

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Förderbericht des Landes Oberösterreich 2013 – 2019

Maximilian Holding GmbH – 224.631,40 EUR

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Im Jahr 2016 betrug die Summe der Investitionszuschüsse 321.000,- EUR.

Für Alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.

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KÖSSLMÜHLE – DER FLUCH DER ALTEN DAME

coming soon…

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“Weiß irgend jemand, was nächstes Jahr ist? Oder 2015? Von 2020 reden wir erst gar nicht.”

(Quelle: Gmundl, “Gmunden stirbt” 21. November 2011)

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Interessante Fakten

“Villa Stonborough – Kleine Villa Toscana in Ort”

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Quelle: EMEDALS Inc.

DER ERBAUER: Christoph Pittel aus Krems an der Donau, wurde am 1. April 1819 als k. k. Ingenieur-Hauptmann mit Verleihung des Militär-Maria-Theresia-Ordens in den österreichischen Freiherrnstand erhoben.

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Quelle: Wikipedia – CC Lizenz 

DER HERZOG: Johann Salvator, ab 1889 Johann Orth (* 25. November 1852 in Florenz; seit 12. Juli 1890 vermisst bei Kap Tres Puntas, 1911 für tot erklärt; Pseudonyme: Johann Traunwald, Johann von der Traun, Johann von Traunstein) war ein österreichischer Erzherzog aus dem Hause Habsburg.

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Quelle: DIRECTMEDIA Publishing GmbH

DIE GEFLOHENE: Margarethe Wittgenstein stammte als Teil der Familie Wittgenstein aus dem assimilierten (und konvertierten) jüdischen Großbürgertum Wiens. Die Tochter eines autoritären Patriarchen, der vor allem seine Söhne massiv unterdrückte, entwickelte sich zu einer vielseitig begabten, unkonventionellen und imposanten Persönlichkeit (drei ihrer Brüder dagegen starben durch Selbstmord, und Philosoph Ludwig, der berühmteste, litt häufig unter Depressionen). Margarethe befasste sich mit Mathematik, Psychoanalyse und arbeitete zeitweilig in einem chemischen Labor in Zürich, zeichnete nach der Natur.

Am 7. Januar 1905 heiratete Margarethe Wittgenstein den New Yorker Fabrikanten Jerome Stonborough und übersiedelte mit ihm noch im selben Jahr nach Berlin. Im selben Jahr entstand auch, von den Eltern in Auftrag gegeben, Gustav Klimts bekanntes Porträt der 23-Jährigen (seit 1963 in der Neuen Pinakothek, München).  1923 erfolgte die Trennung, im Juni 1938 starb Jerome in der Villa durch Suizid.

1940 emigrierte sie in die USA, für das Anwesen in Gmunden interessierte sich unter anderem Magda Goebbels, die Gattin des NS-Propagandaministers. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Margarethe nach Österreich zurück und erhielt, nach einiger Bemühung, ihr vom NS-Regime beschlagnahmtes Eigentum im Wesentlichen restituiert. Bestattet wurde Margarethe Stonborough-Wittgenstein im Familiengrab Stonborough auf dem Stadtfriedhof in Gmunden.

Quelle: Wikipedia, OÖ Nachrichten

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Quelle: Dominic Winter 2019

DER MAJOR: John Jerome Stonborough war der zweite Sohn des wohlhabenden Amerikaners und Kunstsammlers Jerome Stonborough und Margaret Stonborough-Wittgenstein. Obwohl Stonborough US-amerikanischer Staatsbürger war, diente er während des Zweiten Weltkriegs als Geheimdienstoffizier und Dolmetscher in der kanadischen Armee. Er heiratete die Tochter einer angesehenen Northumberland-Familie, Veronica Morrison-Bell (Tochter von Sir Claude William Hedley Morrison-Bell, 2. Baronet), und lebte nach dem Krieg in Großbritannien und Österreich.

Quelle: Buch von STONBOROUGH, John Jerome: D-Day Intelligence Notebook

2021-03-14T05:45:13+00:00
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