Italienische Methoden aus Leonding

Unsere Redaktion hat einen Leserbrief bekommen. Der Verfasser möchte anonym bleiben. Wir haben uns entschieden diesen zu veröffentlichen, da uns der Fall aus Altmünster sehr an andere Fälle mit den gleichen Beteiligten erinnert hat. Zum Beispiel der Beitrag “Ein Schnäppchen am See” oder “Mittendrin statt nur dabei”

Gmunden Nachrichten Fakten Korruption Oberösterreich
Gmunden Nachrichten Fakten Korruption Oberösterreich

Leserbrief aus Altmünster:

“Wenn Immobilien und Geld zu dubiosen Machenschaften verleiten und dadurch plötzlich alles möglich zu sein scheint…”

Quelle: Auszug aus dem Öffentlichem Grundbuch 

…werden nicht nur ethische und moralische Grenzen überschritten, sondern eventuell auch Verbindungen zum Vorteil für ansonsten unmögliche Vorgänge genutzt? Ein Schelm wer Böses denkt.

Man ist offensichtlich bis dato erfolgreich damit. Eine bereits orts- und regionsbekannte Immobilienfirma im Salzkammergut/Altmünster geriet nun zum wiederholten Male in den Fokus. Nach mehreren fragwürdigen öffentlich nachzulesenden Machenschaften steht nur der nächste Coup vor der Tür.

Demnach wird einem schwerkranken pensioniertem Landwirt und seiner Familie mit beeinträchtigtem Sohn in Altmünster eine Liegenschaft von ca. 60.000 m², auf der er Zeit seines Lebens verbrachte, für ein kleines Taschengeld „abgeluchst“, ihm (wie man hört) weiter Vorkaufsrechte untergejubelt, ihm eingeredet dass er keinerlei andere Rechtsberatung, als die der Anwältin der Immobiliengesellschaft braucht (Anwaltskanzlei und Immobilienentwicklung gehören zusammen) und ihm schmackhaft gemacht, dass er lieber in eine kleine Stadtwohnung ziehen soll.

Zwischenzeitlich lässt man Vermessungen auf Nachbargrundstücken ohne Genehmigungen und Zustimmungen der Eigentümer durchführen, wobei man sich als Gemeindemitarbeiter ausgibt. Bei Rückfragen der Eigentümer wird mit aller Vehemenz klargemacht, dass man sich bei dieser Besitzstörung lieber ruhig verhalten soll, da es ansonsten Folgen haben könnte. Bei Nicht-Kooperation droht man mit Klagen und agiert mit Angstmacherei. All dies geschieht auf landwirtschaftlichen Flächen.

Quelle: Anonymer Lesebrief
Anmerkung der Redaktion: nicht alle Parzellen sind von dem Author des Lesebriefes eingezeichnet worden. Insgesamt sind es 59.773m2.
Siehe Auszug aus dem Öffentlichem Grundbuch
Die Parzellen 196/197/963/2 gehören nicht zum Besitz der Familie N. sondern einem Nachbarn (dunkelgrün).

Für die Eigentümerfamilie der Landwirtschaft, welche Geld aufgrund starker Krankheit des Landwirts und Beeinträchtigung des Sohnes gut gebrauchen hätte können, waren weitere kleinere Teilumwidmungen für Verkäufe nachweislich und auch verständlicher Weise, aufgrund der eben schwierigen lokalen Gegebenheiten, mehrmals nicht möglich. Gründe der negativen Bescheide der vergangenen Jahre wurden seitens Behörden klar dargestellt. Für den Immobilienentwickler, der extra eine eigene Agrargesellschaft für mögliche Ankäufe solcher Liegenschaften gegründet hat, scheint nun ein Ankauf der Landwirtschaft, sowie eine anschließende Umwidmung von satten 60.000 m² plötzlich kein Problem mehr zu sein.

Wie kann sowas nun möglich sein? Gibt es hier vielleicht Verbindungen oder Vereinbarungen zwischen Politik und den Immobilien-Machern im Hintergrund? Immerhin wird beim Ankauf mit den intensiven Verbindungen zu Politik und Behörden geprahlt und klargemacht, dass man Ankäufe und Umwidmungen dadurch leicht durchbringt. Warum ist Altmünster die Gemeinde, die, trotz des Wahlversprechens der Bürgermeisterin, der totalen Transparenz, ihre Gemeinderatsprotokolle nicht online stellt? Warum gewährt man den Bürgern keine öffentlichen Einsichten? Sollte man nicht die Machenschaften der Politik, sowie dieses bereits mehrmals „auffälligen“ Immobilienunternehmens, welches kürzlich noch unbekannt war und nun plötzlich in dubioser Art und Weise alles zusammenkauft, genauer betrachten, um weitere „leichte Opfer“ zu schützen?

Interessant wird sein, ob man nun im März seitens Grundverkehrskommission diesen Kauf durchwinkt, oder ob sich der Bürger doch noch auf Behörde und Gesetzt verlassen kann. Immerhin ist bekannt, dass die Immobilienfirma eine Agrargesellschaft nur aus einem Grund gegründet hat…Erwerbe von land- und forstwirtschaftlichen Fläche, um später darauf Immobilienentwicklungen zu tätigen. Ob die Grundverkehrskommission den Gedanken ihres Daseins verfolgt und den Kauf für dieses Vorhaben verhindert, wird die Bevölkerung gespannt verfolgen und inwieweit die Gemeindeverantwortlichen hier das Notwendige tun, bleibt ebenfalls zu beobachten.

Quelle: Anonymer Lesebrief
Auszüge aus dem Flächenwidmungsplan des Landes OÖ

Wäre schön, wenn diese Horror-Geschichte sich nicht bewahrheitet. Wir bleiben dran!

Anwälte, Makler, Jäger, Bauern?!

Copyright: Facebook Quelle: Gesswein-Spiessberger Traxler Rechtsanwälte GmbH & Co KG

Igiene politica, POLITHYGIENE

auch in Altmünster ein Fremdwort

Vor der Nationalratswahl 2017 wendet sich Elisabeth Feichtinger (SPÖ) an die Bevölkerung im ImmoBoten – der Werbezeitung von Maximilianhof Immobilien

Bgm. Feichtinger mit dem Pseudo-Bond am 26. Oktober 2016 bei der “007 Firmenfeier von Maximilianhof”
Quelle: ImmoBote von Maximilianhof, Herbst/Winter 2016 

Küss die Hand, Frau Bürgermeisterin!
Lokalpolitiker, Banker, verschuldete Unternehmer und Waffen?!

Copyright: Facebook, Quelle: Siegfried Spiessberger

Annunci, die Werbeanzeigen

Seit Juli 2017 ist Maximilianhof Stammgast im ganzseitigen Anzeigenrepertoire der Gemeindezeitung Altmünster.
Moltissimo! Gesponsert wird in der ganzen Region (nicht nur Altmünster) großzugig: Sportvereine, Festspiele, Parteizeitungen, Jägerbälle etc. Dabei vergisst man aber auch nicht auf die Förderungen und Gemeinde-Aufträge (siehe Beitrag “Mittendrin statt nur dabei – ein Tagebuch”

Quelle: Die restlichen 7 Anzeigen findet der Leser im Archiv der Gemeindezeitung Altmünster

2017: Frau Bgm. Elisabeth Feichtinger (SPÖ), Frau Gesswein-Spiessberger und Landesrätin Mag. Christine Haberlander (ÖVP) 

Quelle: salzi.at

2019: “10 Jahre Rechtsanwaltskanzlei Gesswein-Spiessberger”,
v l.n.r. Amtsleiter, René Mayrhofer, Frau Gesswein-Spiessberger, Frau Bgm. Elisabeth Feichtinger (SPÖ) und Herr Spiessberger

Quelle:  Herbst/Winter 2019, ImmoBote, Maximilianhof

L’avvocato, ein ganz besonderer Jagdfreund aus Altmünster

Franz Mittendorfer, Präsident der Oberösterreichischen Rechtsanwaltskammer

Sein Vater Alois Mittendorfer sen., war Gründer von Mittendorfer Bau GmbH, politisch im Gemeinderat Altmünster und für den Tourismus aktiv, 15 Jahren an der Spitze der Jägerschaft im Bezirk Gmunden, sowie ehemaliges Mitglied des Aufsichtsrates der Raiffeisen Landesbank.

Sein Bruder Alois Mittendorfer jun., übernahm 1992 die Firma Mittendorfer Bau GmbH und war Jagdleiter in Altmünster, derzeit Delegierter im Landesjagdausschuss OÖ.

Ruinen des 667 Jahre alten Gebäudes – Baustelle “Kösslmühle”, Gmunden, Dezember 2020

Bei der OÖ Rechtsanwaltskammer ist Frau Gesswein-Spiessberger seit neustem im Disziplinarrat.
(Anm. der Redaktion: ja, das haben Sie jetzt richtig gelesen!)

Interessante Fälle um den Jäger und Musiker aus Altmünster

Der Fall Intertrading

Brisant ist die Causa auch deshalb, weil Mittendorfer selbst Anteile an den Mitarbeitergesellschaften IBG und MBG besitzt und auch die Raiffeisen Landesbank (RLB) beim Aktienverkauf beraten hat. Für Intertrading-Chef Karl Mistlberger ein “klarer Fall von Unvereinbarkeit”. Mistlberger, der in erster Instanz Recht bekommen hat, behält sich weitere Schritte gegen Mittendorfer vor.

Quelle: OÖ Nachrichten von Dietmar Mascher, 26. Januar 2017 

Umstrittener Treuhänder

Der Handelskonzern fürchtet, dass der ukrainische Oligarch Kostyantin Zhevago mithilfe der Voestalpine und von Treuhänder Mittendorfer die Kontrolle übernimmt. Per Feststellungsklage soll das verhindert werden.

…Deshalb hat die MBG nun beim Landesgericht Linz eine Feststellungsklage gegen die Voest und Mittendorfer eingebracht. Das Gericht soll feststellen, dass die Voest nicht ihre Treuhandfunktion für alle Stammaktionäre an Zhevago abgeben könne. Weil sich die MBG auch durch das Verhalten Mittendorfers geschädigt fühlt, hat sie gleichzeitig eine Schadenersatzklage über zwei Mio. Euro eingebracht.

Quelle: “Die Presse”, Kampf gegen „Übernahme durch die Hintertür“, Print-Ausgabe, 27.04.2018

Jäger und Musiker

Tatsächlich ist der 54-jährige Spross einer Landwirtsfamilie, der täglich zwischen Altmünster und Linz pendelt und leidenschaftlich seinen Hobbys Jagen und Musik (Saxophon, Klarinette) frönt, im CV bestens verankert und mit Raiffeisen und der Volkspartei intensiv verbunden. RLB-Vorstand Georg Starzer vertritt er in der Strafsache Buwog, in den beiden Wohnungsgesellschaften WAG und EBS, beide einst Teil des Privatisierungsdeals, sitzt er im Aufsichtsrat.

Im Firmenbuch steht auch, dass Mittendorfer Alleingesellschafter der AT 8 Vermögensverwaltungs-GmbH ist. Das wiederum macht er als Treuhänder. Treugeber ist die Volkspartei, die über dieses Vehikel die Parteizeitungen Neues Volksblatt und City-Magazin hält.

“Buwog-Prozess: Starzer gerät in Erklärungsnot”

Nach den Staatsanwälten waren die Privatbeteiligtenvertreter am Wort. Starzers Anwalt stellte klar, dass Starzer deren Fragen nicht beantworten werde. Als Angeklagter berufe er sich auf sein Entschlagungsrecht. Johannes Lehner, Vertreter der im Bieterverfahren unterlegenen CA Immo, hatte trotzdem zahlreiche Fragen, die Starzer alle nicht beantwortete.

Quelle: Die Presse, 15.02.2018

Das Urteil


Abgesehen von Grasser, Meischberger und Hochegger wurden Ex-Telekom-Vorstand Rudolf Fischer (Causa Telekom- Valora-Parteienfinanzierung) zu einem Jahr, Ex-Immofinanz-Chef Karl Petrikovics zu zwei Jahren, Ex-RLB-OÖ-Vorstand Georg Starzer zu 3 Jahren und der Anwalt Gerald Toifl zu 2 Jahren sowie der Schweizer Vermögensverwalter Norbert Wicki zu 20 Monaten Haft verurteilt.

Quelle: OÖ Nachrichten 02.12.2020

Aufregung in der Spitalsholding

So ist Mittendorfer auf einem Ticket der Oberösterreichischen Volkspartei Aufsichtsratschef der landeseigenen Spitalsholding Gespag. Dass ausgerechnet bei der Eingliederung der Landesfrauen- und Kinderklinik sowie der Landesnervenklinik in das neue Kepler Universitäts-Klinikum (KUK) die Kanzlei Mittendorfers SCWP mit gesellschaftsrechtlichen Aufgaben bedacht war, war innerhalb von Land und Stadt ein Gesprächsthema.

Corona Masken-Affäre

Die Masken-Affäre zieht weite Kreise: Nachdem bekannt wurde, dass das Land Oberösterreich den 6-fachen Preis für Corona-Schutzausrüstung an einen ÖVP-Berater gezahlt hat, bringt die SPÖ die Causa vor Gericht und ins Parlament.

Im Zuge der Corona-Krise beschaffte die Oberösterreichische Gesundheitsholding im Auftrag des Landes Oberösterreich Schutzausrüstung im Wert von 70,3 Mio. Euro. Ein großer Auftrag über 4,5 Mio. ging an Walter Schnauder, der bis zu sechs Mal so viel wie andere Anbieter verlangte.

Quelle: Kontrast.at

La Banca, der starke Partner

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“Wer das Salzkammergut liebt, der kennt seine Werte. Unberührte Natur, sauberes Wasser, malerische Bergkulissen, gute Luft und ein Reichtum an Tradition… aber auch die Vorteile kleiner, überschaubarer Strukturen, innerhalb derer so manches ein wenig persönlicher, ein wenig angenehmer läuft.”

ImmoBote / Raiffeisenbank Salzkammergut

Quelle: ImmoBote / Flikr: spiessberger partner GmbH – Neujahrsempfang 2015

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Amici, die Freunde

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Quelle: flickr.com, “Technik trifft Recht” 2009 – Im Bild der Ex-Bürgermeister Köppl (ÖVP)*, Frau Köppl-Klee (dazu unser Artikel “1,4 Milionen für Heinerl” und Herr Spiessberger damals noch als “IT-Guru” tätig (Geschäftsführer und Gesellschafter der Maximilian Holding und Maximilian Immobilien GmbH)
* der wiedermal bei der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft angezeigt wurde.

Copyright: Facebook, Quelle: Facebook, Regina Köppl 2017 – Im Bild Frau Köppl-Klee und Bgm. Feichtinger mit Partner und SPÖ-Parteiobmann Florian Feichtinger im Jagd & Style Geschäft von Frau und Herr Ex-Bgm. Köppl (ÖVP)

(v. l.n.r.) Gesswein (Maximilianhof Immobilien) , Frau Steinkellner (Anwältin), Herr Steinkellner (Landesrat für Infrastruktur FPÖ), Traxler (Gesswein-Spiessberger Traxler Rechtsanwälte)

Jägerball Gmunden 2017

(v. l.n.r.) Spiessberger (Maximilianhof Immobilien & Holding, früher auch spiessberger-partner GmbH), Asamer (Maximilianhof Immobilien), Gesswein (Maximilianhof Immobilien), Steinkellner (Landesrat für Infrastruktur FPÖ)

Jägerball Gmunden 2018

(v. l.n.r.) Traxler (Gesswein-Spiessberger Traxler Rechtsanwälte), Gesswein (Maximilianhof Immobilien) , Matthias Scheiblberger (Bau- Boden Immobilien), den Gmundnern besser bekannt aus der Causa “Lacus Felix 1.0”, Karin Scheiblberger (Geschäftsführerin der RVD Raiffeisen Versicherungsdiens GmbH), Heimbuchner (Stellvertreter des Landeshauptmanns OÖ – FPÖ), Köppl ( Ex-Bürgermeister ÖVP)

Jägerball Gmunden 2017

„Chalet am See“ … klingt vertraut

“Die GPM-Group, die im September 2013 das Projekt übernommen hat, hat sich mit den Banken darüber hinaus auf eine Finanzierung des insgesamt 85 Millionen Euro (Anm. d. Red.: fast geschenkt im vergleich zum aktuellen Vorhaben) teuren Projekts geeinigt. „Das Projekt ‚Lacus Felix‘ ermöglicht in Kombination mit dem nahegelegenen Wohnbauprojekt in Zukunft ganzjährig hochwertigen Tourismus für Gmunden“, sagt Matthias Scheiblberger vom Linzer Immobilienbüro „Bau & Boden“, der zu 30 Prozent beteiligt ist.”
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Quelle: Gmundl.at, November 2016 – Im Bild der Sportbürgermeister S. Krapf (ÖVP) und Frau Gesswein-Spiessberger bei der 007 Firmenfeier von Maximilianhof.

“Beton Gold für anspruchsvolle Anleger”

Aktuelles Projekt von Matthias Scheiblberger (Bau- Boden Immobilien) in Gmunden. Mehr in unserem Beitrag “Die Bausspekulanten vom Traunsee”

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Zwei der neuen stolzen Besitzer einer “K7: Wohnung mit Bootsgarage” in der Hochwasserzone, die Waffenhändler-Familie aus Enns, Herbert und Iris Wertgarner.

Jägerball Gmunden 2017

K7 aka. Kösslmühle (1365-2020†) – Der lange Arm der Justiz?!

Copyright: Facebook Quelle: Ernst Spiessberger

Weitere sehr gute Jagdfreunde der Familie Gesswein-Spiessberger: (v. l.n.r.) Klaus Lobmayr (BNP Wirtschaftstreuhand und Steuerberatungsgesellschaft m.b.H.) – Geschäftspartner und Stiftungskollege von Frau Gesswein-Spiesberger, Norbert Hartl (Eigentümer der SCHMID Baugruppe) Landesinnungsmeister Bau WKOÖ, Stv. Bundesinnungsmeister.

Jägerball Gmunden 2019

Ob solche Vorgehensweisen in Leonding Usus sind, könnte vielleicht ein “guter Bekannter”und weiterer Jagdfreund (O-Ton) von Familie Gesswein-Spiessberger wissen, der ebenfalls aus Leonding stammende Landesrat Mag. Günther Steinkellner (FPÖ)

“…ich hab mich grade bei einer lieben Bekannten umgezogen…”

Quelle: TW1 – 10. Jahre Jägerball Gmunden 2018

Alle Jägerball Fotos Copyright: KLEMENS FELLNER

Alle waren sie da…

Quelle: ImmoBote Frühling/Sommer 2019

Ciao Ragazzi! weitere Highlights rund um Maximilianhof

Der Umgefallene Baum des Herrn S.

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„Es ging um umgefallenen Baum“

Das war auch nicht vorgesehen, stellte der Gebäudebesitzer aus Altmünster im Gespräch mit Radio Oberösterreich klar, da sei ein falscher Eindruck entstanden. Es ging lediglich um einen umgefallenen Baum, der vom Dach des Gebäudes entfernt werden sollte. Dabei sei ein Teil der Fassade abgefallen und Statiker hätten wackelige Stücke entfernt, damit niemand gefährdet werde.

Eine Aussage, die nun auch von der Bezirkshauptmannschaft Gmunden überprüft wird. Denn laut Krapf gehe es darum, ob eine Verwaltungsübertretung vorliegt oder nicht. Um das Gebäude gibt es schon länger Diskussionen. Seit Herbst 2016 ist sogar eine Bürgerinitiative zur „Rettung der Kösslmühle“ aktiv. Das Gebäude solle erhalten bleiben, es sei wesentlich für das Ortsbild, wenn man von der Traunbrücke blickt, so die engagierten Bürgerinnen und Bürger.

Quelle: Die Krone.at

die Giebelmauer ist nicht „beim Entfernen eines Baumes umgefallen”

Quelle: mit freundlicher Unterstützung des Kösslmühlkomitee.at 

Wie dieses Bild zeigt und Augenzeugen berichten, ist die Giebelmauer nicht „beim Entfernen eines Baumes umgefallen“.
Ohne behördliche Genehmigung haben die Eigentümer der Kösslmühle den Bagger angesetzt, um Teile der Fassade zum Einsturz zu bringen.
Wir Gmundner lassen weder die Kösslmühle noch solche Bräuche einreißen.
Aufmerksame Bürger haben den Baggerangriff im Rathaus gemeldet, worauf der Bürgermeister die Arbeiten polizeilich einstellen ließ und den Sachverhalt bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt hat.
Wir werden mit allen rechtlichen und politischen Mitteln für die Kösslmühle kämpfen.
Leider ist dieser Kommentar in den OÖN nicht wortgetreu und ohne dieses aufschlussreiche Foto veröffentlicht worden.

Quelle: Kösslmühlkomitee.at “Kommentar von Dr. Konrad Meingast” 

Der umgefallene Baum?

Copyright: Facebook

Copyright: Facebook

Räumungsklage der Landes Immobilien GmbH

Bewohnt wird die Villa Stonborough derzeit von einem Immobilienmakler (Maximilianhof Immobilien GmbH)

Vermietet sind vier Wohneinheiten samt Säulenhalle und Räume im Dachboden, Garten (9.273 m2), sowie das Bootshaus mit 3 Bootsplätzen und Steg

um 1.850,- EUR (zzgl. gesetzlicher USt) Bestandzins pro Monat (ca. 40% unter dem Marktwert). 

“Und tatsächlich weigert sich das Unternehmen Maximilianhof jetzt, das Haus zu räumen.”

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Geschäftsführer Siegfried Spiessberger rechtfertigt sich: “Wir haben mehrere Hunderttausend Euro in die Sanierung des Hauses gesteckt”, sagt er. “Das hätten wir nie getan, wenn der Mietvertrag nur auf ein Jahr begrenzt wäre.”

Und auch den niedrigen Mietpreis hält er für gerechtfertigt. “Wir übernahmen ja auch alle Erhaltungspflichten.”

“mehrere Hunderttausend Euro”?

laut Bestandvertrag mit LIG 84.500, EUR minus Abschreibung

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Quelle: Bestandsvertrag mit LIG

“Wir übernahmen ja auch alle Erhaltungspflichten.”

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Aktueller Zustand: Denkmalgeschütztes Bootshaus

 Aus einem Grundstück des Landes Oberösterreich (LIG) soll ein privater Pool für die Hotelgäste werden…

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Das Garten-Grundstück welches angeblich für das Freibad beim Hotelprojekt im Toskana Park besser geeignet wäre und vorher im Gespräch war, steht bis 2023 nicht zur Verfügung!

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 Stattdessen leiten die gleichen Gemeindebeamten die Umwidmung eines teilweise im Naturschutzgebiet gelegenen Grundstücks aus dem Beitrag “Ein Hoteldrama in sieben Streichen” ein.

Die Seepension einer alten Dame

Maximilianhof Immobilien GmbH kauft unter mysteriösen Umständen einer 84-jährigen Pensionistin einen Seegrund, Wald und Seepension (ca. 9.000m2) um 710.000,- EUR ab. Nach dem Einschreiten der Familie wurde der, an Demenz leidenden, Dame ein Sachwalter beigestellt. GESSWEIN-SPIESSBERGER TRAXLER Rechtsanwälte und Maximilianhof Immobilien GmbH haben die Frist für die Rückabwicklung des Vertrags auslaufen lassen. Der Fall wird vor Gericht entschieden werden.

La familia:

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“Weitere Leistungen” der Anwältin aus Leonding (Eigenangaben: Linked-In, Firmenbuch, Homepage, Medien etc.) : 

  • Absolventin der Rechtswissenschaften (Johannes Kepler Universität)
  • Geschäftsführende Gesellschafterin Maximilianhof Holding GmbH und Rechtsanwälte im Maximilianhof,
  • Teammitglied der Maximilian Immobilien GmbH,
  • Gründungsmitglied des Rotary-Club V2.0 (Gmunden Traunsee)
  • Absolventin von „Zukunft Frauen“ der WKÖ und Industriellenvereinigung
  • Schwägerin des Vorstandsvorsitzenden der delfortgroup AG (“INDUSTRIEMAGAZIN TOP-1000-Manager” – Rang: 92 in Österreich) und Aufsichtsratsvorsitzenden der Oberbank (seit 25. November 2020).
  • Vorstandsmitglied der Festwochen Gmunden
  • Mitglied des OÖ Landesjagdverbandes & Ehrenschutz Jägerball Gmunden (Maximilianhof als Sponsor angegeben)
  • seit 2009 Stiftungsvorstand in der Franz Moser Privatstiftung (SEP Einkaufszentrum, Franz Moser jr. war langjähriger Gemeinderat der ÖVP & ehemaliges Mitglied des Bauausschusses)
  • Stiftungsvorstand in der ALEXITA Privatstiftung von Andreas Slupetzky, dem Enkel von Anton Slupetzky (dessen Firma ab 1942 das Gas Zyklon B an das KZ Mauthausen und Gusen lieferte) und Neffen von Erich Slupetzky ehemaliger Linzer HJ-Führer und 1978 bis 1983 Bundesobmann des ÖTB und FPÖ-Politiker
  • Stiftungsvorstand in der Ing. Erich Rauch Privatstiftung (Rauch Furnace Technology ist seit 1. Oktober 2019 Hauptsponsor der Hockey Mannschaft TRAUNSEE-SHARKS Gmunden)
  • Stiftungsvorstand in der ENIBAS Privatstiftung (Eigentümer-Familie XXXLutz-Möbelgruppe)
  • Anwältin des Ex-Bürgermeisters Köppl im Beitrag “1,4 Millionen für Heinerl” ,
  • Geschäftspartnerin von Wolfgang Köppl (BNP Steuerberatung)
  • Ihre Kanzlei setzte auch die Verträge im Geschäftsfall “Ein Schnäppchen am See” auf.
  • etc. etc. etc.

I creatori – “Die Macher?”

“Advertorial – ist eine Zeitungs- oder Zeitschriftenwerbung mit Informationen zu einem Produkt im Stil eines redaktionellen oder objektiven journalistischen Artikels.”

Copyright: Facebook

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Quelle: Magazin “Die Macher”

Drei Eigentümer, viele Firmen

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Zwei brandneue Firmen wurden in den Organigrammen nicht erfasst.

  • 27. Mai 2020 – MBR Gamma GmbH – Immobilienmanagement und -entwicklung. 
  • 09. Juli 2020 – MAX Agrargesellschaft mbH – Immobilienmanagement und -entwicklung sowie der Betrieb und Erwerb von Land- und Agrarwirtschaft

Quelle: Österreichisches Firmenbuch 

Weitere Artikel zu Maximilianhof Immobilien

O bella, ciao! bella, ciao! bella, ciao, ciao, ciao!

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Quelle: flickr.com, “Spiessberger Partner Team Shooting 2015″ – Im Bild Siegfried Spiessberger (Geschäftsführer und Gesellschafter der Maximilian Immobilien GmbH), Elisabeth Köppl (Tochter von Ex-Bürgermeister) und Manfred Speissberger Bruder und damaliger Geschäftsführer der spiessberger partner GmbH

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Quelle: flickr.com, “Spiessberger Partner Team Shooting 2015″ – Im Bild Michael Gesswein (Geschäftsführer und Gesellschafter der Maximilian Immobilien GmbH) und der Rechtsanwaltspartner von Frau Gesswein-Spiessberger Herr Traxler 

Frau Gesswein-Spiessberger & Herr Spiessberger

Für Alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.

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“Weiß irgend jemand, was nächstes Jahr ist? Oder 2015? Von 2020 reden wir erst gar nicht.”

(Quelle: Gmundl, “Gmunden stirbt” 21. November 2011)

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2021-04-28T12:23:56+00:00
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