LACUS FELIX RELOADED… wie Alles anfing – TEIL 1

Quelle: Facebook

Quelle: “Krone”

Was ist in Gmunden kein Fall für das Gericht?!

Aktuelle WKSTA Anzeigen gegen Ex-Bürgermeister Köppl (ÖVP) und Landeshauptmann Pühringer (ÖVP). Bis zum Verwaltungsgerichtshof sorgt Sportbürgermeisters Krapf (ÖVP) seit längerem für Aufsehen als Baubehörde 1. Instanz.

Unsere Redaktion hat einen Gastartikel bekommen.

Wir haben die Angaben nach bestem Wissen und Gewissen überprüft und durch Dokumente und Fotos ergänzt.

Der Verfasser möchte anonym bleiben.

Quelle: Flächenwidmungsplan

Quelle: neue “Hotel”-Pläne, Stadtgemeinde Gmunden

“Geplantes Seeviertel eine Farce”

Die unendliche Geschichte um ein Hotel in Gmunden nimmt neue Dimensionen an. Seit mittlerweile Jahrzehnten wünscht sich Gmunden ein Hotel – ein Grandhotel – ein Leitbetrieb mit Strahlkraft sollte es werden. Politische und wirtschaftliche Unkenntnis der handelnden Personen führt schlichtweg stets von einem Dilemma ins Nächste. 

Blicken wir zurück in die Vergangenheit: Bereits in den Jahren 2004 und folgend bemühte sich der Ohlsdorfer Schotterbaron und mehrfach gescheiterte Möchtegern-Hotelier Hans Asamer um die Liegenschaft am Gmundner Südufer. In Ungarn hätte es das Projekt Eurovegas – eine Art Mini-Las-Vegas werden sollen, das Schloss Freisitz Roith in Gmunden oder das Schloss Mondsee waren auch dran. Asamer selbst ein Gönner der ÖVP und Heinz Köppls Liebkind.  In den Jahren 2006 und folgend spendete er mehr als eine halbe Million Euro.

Das 300 Mio. Euro schwere Casinoprojekt “Eurovegas” endgültig begraben…

1997 – 2011

Das Internetportal Napi.hu erinnert daran, dass “Eurovegas” bereits im Jänner 2011 hätte eröffnet werden sollen. Vertragsstrafen von täglich 1,37 Mio. Forint (4.300 Euro) wurden verhängt. Pläne zur Errichtung des grenznahen Glücksspieltempels gab es schon im Jahr 1997, doch der Baubeginn hatte sich immer wieder verzögert. (APA, 20.7.2020)

HIER DER GANZE ARTIKEL

Jahr 2020

Glück gehabt!

Anstelle von Glücksspielhallen sollen an österreichischer Grenze Gewächshäuser entstehen

Geplant sind ein Gewächshauspark, eine Obst-/Gemüseverarbeitung, die größte Onshore-Fischzucht Europas, ein Logistikzentrum, 1.000 Wohnungen sowie ein Hotel und Einkaufsmöglichkeiten. Laut Aussendung hat die ungarische Regierung dem Projekt nationale Bedeutung und damit den sogenannten “VIP-Status” zugesprochen, was die Genehmigungsvergabe beschleunige. Auch eine Autobahnanbindung ist geplant.

Quelle: Der Standard 20.07.2020

Asamer “Hotelpleiten” – ein Auszug:

Roith geschlossen!

Derzeit ist das Roith, bis Ende 2015 ein Schlosshotel mit Gourmet-Restaurant und 23 Gästezimmern, geschlossen. Pächter Mario Mairhofer hatte es zweieinhalb Jahre geführt und war in die Insolvenz geschlittert. Zu Glanzzeiten, als 1996 die Asamers einstiegen, beherbergte es Stars und Sternchen und war ein Drei-Hauben-Restaurant.

Schlosshotel Roith niedergewirtschaftet und um nur 3.200.000,- EUR?! “verscherbelt” 

Interessante Fakten: 

Nach dem Einstieg Asamers wurde für den Erwin Wenzl (Landeshauptmann OÖ (ÖVP) von 1971-1977) im Grundbuch ein Vorkaufsrecht für das Schloss Roith eingetragen. Herr Wenzl hat sich 1974 (im gleichen Jahr wie Asamer, was für ein Zufall !!!) zwei Häuser weiter neben Herrn Hans in der Roithstrasse (oberhalb vom Schloss) angesiedelt und war ein großer Fan von Gmunden. 

Im Vergleich:

Ende 2016

Am 12.10.2016 verkaufte Asamer das Schloss Roith mit allen Innereien an die Firma Pilstl Holding GmbH um

Gesamtfläche 7.050 m2
NUR 3.200.000,- EUR ?!?! 

Ende 2017

Das Grundstückwelches sich genau unter dem Schloss befindet und auf dem die nächste Prachtburg am See für einen neureichen Gmundner Erben und Gleisbaumaschinen-Unternehmer errichtet wird kostete

Gesamtfläche 688 m2
satte 4.100.000,- EUR

Übrigens: Naturschutz ist in Gmunden ein Fremdwort

Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft:

Touristikerin Monika Wenger-Petereder:  Mit der Anbotsannahme von Asamer habe sie im Jänner auch die Schlüssel zum Hotel ausgehändigt bekommen. „Ich wollte das Hotel am 1. Mai aufsperren.“ Sie habe auch Bauleistungen von knapp 300.000 € erbracht. „Alle Arbeiten im Schlosshotel wurden sowohl mit Hans Asamer als auch mit seinem Sohn Manfred abgestimmt und von ihnen freigegeben. Strom und Gas sind auch auf mich angemeldet“, sagt Wenger-Petereder. …

Zu den Unstimmigkeiten soll es kurz vor der Kaufvertragsunterzeichnung im März gekommen sein. Manfred Asamer habe das Geschäft verhindert… 

„Er hat mir gesagt, er würde dem Ankauf nur zustimmen, wenn ich einen gehobenen sechsstelligen Betrag an ihn bezahlte, der nicht den Gläubigern und auch nicht der Finanz zugutekommen sollte.“ …

Lacus Felix 1.0 Bürgermeister Köppl (ÖVP) 1997 – 2014:

Quelle: OÖ Nachrichten“Fördergeld” = 5,4 Mio EUR Steuergelder für private “Pleitegeier” 

1000% Rendite in 14 Jahren für Frau & Herr Köppl

Gmunden Nachrichten Fakten Korruption Oberösterreich

Dazu unser Beitrag “1,4 Millionen für Heinerl“. Böse Zungen behaupten, dass auch das Haus auf dem günstigen Gemeindegrund sein Freund Schotter Hans günstigst errichtet hat – Hörensagen) 

“Heinerl & Pepi”

ein Herz und eine Seele

gemeinsam gegen die WKSTA

Quelle: imago stock&people GmbH

Ex-Bürgermeister & Ex-Landeshauptman (ÖVP)
gegen beide ermittelt wieder einmal die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft

“Zwei ehemaligen ÖVP-Politikern wird Amtsmissbrauch und Untreue vorgeworfen. Die Anzeige hat der frühere Linzer Polizeidirektor Walter Widholm bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft eingebracht – als normaler Bürger, wie er betont.”

Quelle: Salzburger Nachrichten

2010 – Noch regnet es Geld für Asamer

“Die Raiffeisenlandesbank OÖ hat die Asamer-Gruppe schon in der Vergangenheit bei ihrer zukunftsorientierten Investitions- und Expansionsstrategie begleitet. Durch die gemeinsame Finanzierung kann das Paradeunternehmen aus Ohlsdorf weitere Investitionsschwerpunkte setzen”, betont Dr. Ludwig Scharinger, Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank OÖ.

Quelle: lifePR (HIER

Ludwig Scharinger

Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich 1985 – 2012

04.12.2020: Ex-RLB-OÖ-Vorstand Georg Starzer zu 3 Jahren verurteilt.

Quelle: orf.at

Hochschule oder Kaderschmiede?

Unter Scharinger gelang es der RLB-OÖ, ihre Präsenz an der Johannes-Kepler-Universität weiter auszuweiten.

Entwicklung des RLB Campus ‘25 in Linz

Einladungswettbewerb – fall sich jemand bewerben möchte…

Begonnen hatte alles mit der Errichtung eines (Raiffeisen-) Bankengebäudes, einem „Raiffeisen-Hörsaal“ und einem Scharinger-Förderpreis für wirtschaftswissenschaftliche Arbeiten. Die durch seinen Einfluss in die Kepler-Universität investierten Geldbeträge brachten ihm dann auch den Sessel des Vorsitzenden im Universitätsrat ein. Kritiker sprachen daher auch davon, dass durch derartige Sponsor-Finanzierung die Unabhängigkeit von Lehre und Forschung unmöglich wird.

Quelle: Wikipedia

2013 “900 Millionen Euro in der Kreide”

Laut profil-Informationen steht das Firmenkonglomerat der Asamers bei seinen Financiers mit insgesamt rund 900 Millionen Euro in der Kreide.

Größte Gläubigerin –dem Vernehmen nach mit mehr als zwei Drittel des Volumens –(600 Mio. EUR) ist die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich (RLB OÖ).

Quelle: profil.at – HIER

Auch 2020 noch relevant

Asamer in Libyen: Für das “Engagement” gab es eine staatliche Haftung über 200 Millionen Euro.

Als die Geschäfte nach dem Tod von Machthaber Muammar al-Gaddafi den Bach runtergingen, sprang die öffentliche Hand ein.

Quelle: Der Standard – HIER

Der untergetauchte Wirecard-Vorstand Jan Marsalek, der vor Jahren auch die Absicht zum Aufbau einer Miliz in Libyen gehabt haben soll, hat der “Financial Times” (FT) zufolge über einen durch die Kontrollbank besicherten Zementfabrik-Deal in Libyen 20 Mio. Euro erhalten. Bis 2015 soll die Libyan Cement Company (LCC) dem österreichischen Baustoffunternehmen Asamer gehört haben.

Quelle: Trend.at

“Beim Betrugsfall Wirecard muss die Bank zum Halbjahr 30 Mio. Euro wertberichten. Wirecard hat noch Kredite von 45 Mio. Euro bei der RLB OÖ ausständig. 30 Mio. Euro davon sollen nun wertberichtigt werden.”

Quelle: Der Standard – HIER

Die laufenden Versuche sich durch Immobilien-Projekte und öffentliche Gelder in Gmunden zu sanieren, folgen im Teil 2 und 3 der endlosen “Dorf-Saga”…

Für Alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung