SEEVIERTEL – wie weit würde man gehen?!

Überraschung!

Kurz vor der Wahl wird für den 15. September 2021, also nur 11 Tage vorher, eine Sondersitzung im Gemeinderat angekündigt. Die Gemeinde verschickt eine Presseinformation. Alles unter Dach und Fach, alle sind einverstanden, alles ist geregelt.

Seit dem wird die Redaktion mit Emails zu diesem Thema überhäuft. Wieso so schnell? Welche Offerte liegen auf dem Tisch? Hat das Ganze Hand und Fuß? Wieso werden unterschiedliche Informationen in den Medien kolportiert? Was davon stimmt? Wer sind die Betreiber und was hat der Betreiber “Four Peaks Hospitality” mit Marriott-Luxushotels zu tun?

An dieser Stelle muss die Redaktion betonen, dass sie einem Hotelprojekt indifferent gegenüber steht, solange es mit rechten Dingen zugeht und die Menschen nicht für dumm verkauft werden!!!
Es ist nicht Aufgabe der Platform GMUNDEN NEWS Projekte zu verhindern oder persönliche Befindlichkeiten kund zu tun. Die Aufgabe der Reaktion ist es die Vorgänge zu durchleuchten die undurchsichtig ablaufen und eine Misswirtschaft vermuten lassen. Die Redaktion ist fassungslos, dass in einer einzigen Kleinstadt wie Gmunden so viele nahezu unfassbare und schwer zweifelhafte Geschäfte stattfinden, bei denen die Politik mitspielt und die zum Nachteil der Bevölkerung passieren.

HIER UNSERE RECHERCHE:

Frage: Hat man allen Parteien vollständige Informationen zur Verfügung gestellt? 

Ohne der notwendigen Unterlagen und Zeit wird es nämlich schwierig für die Opposition die Sachlage objektiv einzuschätzen?

Wird hier Druck aufgebaut? Kurz vor der Wahl wird es schwierig NEIN zu sagen…

Die Bagger sollen Anfang kommenden Jahres anrollen, schreibt ORF OÖ

Anschließend können die Verträge unterzeichnet werden.

Quelle: Facebook Posting – Bürgermeister Krapf

Hoffentlich wissen die Zuständigen genau was sie tun…

Nach 30 langen Jahren werden wir in Gmunden endlich ein Hotel bekommen!

Quelle: Facebook Posting – Bürgermeister Krapf

Hotel Bellevue (jetzt die BH), Hotel Krone, Hotel Austria (jetzt Wohnungen und ein Mini-Hotel mit 13 Zimmern, das 2019 rote Zahlen geschrieben hat), Arcotel (Wohnungen in Verbindung mit einem großen Wirtschaftsskandal der 2. Republik – HIER unser Recherche), Parkhotel (das vertraglich dem Asamer zum Abriss freigegeben wurde und dies vor der Öffentlichkeit verborgen hat  – HIER unsere Recherche)  waren bereits GROSSE Hotels in Gmunden!

Hotel Mucha Parkhotel

Hotel Krone

Quelle: willhaben.at

Hotel Zum goldenen Engel

(heute Polizeidienststelle)

Quelle: Google Maps

Erstmals gibt es einen soliden, transparenten und bonitätsstarken Investor.

Quelle: Facebook Posting – Bürgermeister Krapf

1. Transparent?

Jänner 2021

Die erste Ausschreibung über sagenhafte 240. Mio EUR für 120 Hotelbetten und 84 Wohnungen wird erfolgreich angefochten.

Der Bürgermeister verspricht einen “neuen juristischen Weg”

Statt einer transparenten realistischen Ausschreibung an der viele Bewerber, mit gleichen Chancen, teilnehmen können wird eine Anwaltskanzlei in Wien beauftragt… um genau das zu umgehen?! 

Zwischen ca. 12. und 27. Juni 2021

verschickt die von der Gemeinde beauftragte Steuerberater-Firma KPMG das rechts abgebildete Inserat per Email und schaltet Anzeigen in diversen Zeitungen wie Kurier und Standard. Beim letzteren wird diese fälschlicherweise unter “Freistadt” geschaltet.

Kein Wort von einem HOTEL!!!

Nur ein Monat später

sind anscheinend alle Interessenten und Projekte ausgewertet und man verkündet:

“Die Planquadr.at, die das Angebot in Kooperation mit der Soravia-Gruppe aus Wien stellte, ist in einem von KPMG Wien mit rechtlicher Unterstützung von fwp durchgeführten sogenannten strukturierten Bieterverfahren als Bestbieterin betreffend Baurechtszins und Kaufpreis hervorgegangen.” 

 “Auch das von ihr vorgelegte Konzept für das Hotel und die Schaffung eines belebten Stadtviertels kann voll und ganz überzeugen.”

Quelle: Presseinformation 03.09.2021 Gemeinde Gmunden

Der Gewinner hat also in zwei, drei Wochen ein so überzeugendes Konzept vorgelegt?!

2. Solide?

 Planquadr.at in Kooperation mit der Soravia-Gruppe aus Wien 

Bauträger aus Salzburg

Wie die Bilanzen der Planquadr.at Investment GmbH und SEMA Vermögensverwaltung GmbH der letzten Jahre zeigen waren die eigenen Gewinne (bei einer Firma mit 50 Mitarbeitern) sehr bescheiden. Einer der Geschäftsführer von Planquadr.at und Gesellschafter von Planquadr.at Investment GmbH – Herr Mag. Christian Häupl hat bereits ein Konkursverfahren hinter sich. Mit 73 Mio. EUR Schulden war die Insolvenz seiner Familienfirma im Jahr 2009 die siebtgrößte im Lande

Ende 2019 steigt der finanzkräftige Riese SORAVIA ein, der zu 100% Erwin und Hanno Soravia gehört. Wer das ist und welche Verbindungen sie zum Traunsee haben wird der Leser etwas später erfahren.

Ebenso kann zum ersten Mal ein hochwertiger Betreiber präsentiert werden. Es handelt sich um einen Franchisepartner der Marriott Hotels.

Quelle: Facebook Posting – Bürgermeister Krapf

“…kann voll und ganz überzeugen…”

Quelle: Presseinformation 03.09.2021 Gemeinde Gmunden

Quelle: FirmenABC (das gleiche steht im öffentlichen Firmenbuch)

Der ehemalige Firmenstandort der Marriott-Franchisenehmer in Salzburg

Foto: Google Maps

Das Firmenbuch belegt, dass Planquadr.at und Soravia (Bauträger) auch gleichzeitig der Hotelbetreiber sind, denn die Four Peak Hospitality GmbH gehört zu 50% dem Herren Tomas Hofer von Planquadr.at (siehe Bild oben) und zu 50% den Brüdern Soravia. In dem Presseschreiben und auf Facebook brüstet sich Bürgermeister Krapf (ÖVP) mit dem Namen MARRIOTT und den 7.500 Hotels der Gruppe.

Dabei ist die Firma Four Peak Hospitality GmbH relativ neu und hieß vorher Cicchetti Gastro GmbH die erst am 12. März 2019 gegründet wurde und im gleichen Jahr mit einem Umlaufvermögen von 7.815,- EUR einen Bilanzverlust von -79.546,69 EUR einfuhr. 

Am 17. November 2020 benannte man die Firma in Four Peak Hospitality GmbH um. Ein Hotel hat diese Firma noch nicht betrieben (aber sie hat es vor und nicht nur in Gmunden. So wirbt z.B. die Türkise ÖVP für ein Marriott-Konzept der gleichen Beteiligten in Kaprun.)

Quelle: Öffentliches Firmenbuch

Foto: Google Maps

Fassen wir kurz zusammen: Die erste Ausschreibung über unglaubliche 240 Mio. EUR mit genauestens durchgeplanten Vorgaben, ausgeführt vom Salzburger Architekten Seiler (wir haben berichtet), wird im November 2020 erfolgreich vor Gericht angefochten. Statt einer transparenten Ausschreibung beauftragt man einen Anwalt und eine Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft um einen anderen Weg zu finden. Nach einer Email-Aussendung und einigen Anzeigen in diversen Tageszeitungen findet man nach nur 1 Monat einen Investor, Bauträger und Hotelbetreiber, die eigentlich die gleichen Personen sind und innerhalb von 2-3 Wochen das beste Konzept aus dem Hut gezaubert haben. Die Hotelbetreiberfirma ist zwei Jahre alt und war bis vor einem Jahr ein italienischer Gastrobetrieb. Man hat aber Großes vor!  

3. Investor?

Vor 10 Monaten hat Planquadr.at und SORAVIA ihr erstes gemeinsames Projekt einen Franchise-Marriott-Bau in Salzburg angefangen.

Der SoReal GmBH (SORAVIA) gehört eine andere interessante Firma, das IFA (Institut für Anlageberatung Aktiengesellschaft)

Diese kümmert sich um die Finanzierung und die Investoren, denn das Projekt wird als attraktive Anlage mit toller Rendite angepriesen

75 Investoren (in 10 Wochen) investierten 15 Mio. EUR in der Erwartung ihr Geld zu vermehren. Die restlichen 15 Mio. EUR kommen von der Bank.

“IFA bietet privaten und institutionellen Investoren Zugang zu österreichischen Immobilien-Investments und damit zu nachhaltiger, ertragreicher Wertanlage.”

Vermarktet wird das Ganze als IFA Prime Investment

“Anleger profitieren bei diesem Investment von einem Anlagehorizont bis 2032, der Sicherheit eines realen Sachwerts, einer durchschnittlichen Eigenkapital-Rendite von über 4 % p.a. nach Steuer, monatlichem Kapitalrückfluss aus den Pachteinnahmen sowie Wertsteigerungspotenzial beim geplanten Verkauf der Immobilie.

Die Lage ist nicht ganz so prominent wie in Gmunden

Hotelimmobilie für Touristen und Langzeitgäste

Quelle: IFA

“Dieses Haus wird Gold wert” steht auf der Baustelle – Betongold!

Gold oder Silber – Hauptsache die Rendite stimmt!

Erwin Soravia und Michael Tojner beim Spartenstich für die Kamera. Aus 5-Sterne Hotel wurde nichts! Der nächste Milliardär machte ein lukratives Angebot. 

Quelle: Der Standard

Wo sind die “transparenten” Pläne und die “überzeugenden” Konzepte? Werden die Verträge genau so “schlampig” aufgesetzt wie bei den entgangenen 2 Mio. EUR Konventionalstrafe für ASAMER? Was mach die Gemeinde falls der Betrieb durch den Neueinsteiger im Hotel-Franchice-Business nicht funktioniert? Selber betreiben und dann für Wohnungen abverkaufen? Wir erinnern uns an die Geschichte vom Arcotel!!!

Die Traunsee Connection – Michael Tojner

“…Ein riesiges Gewicht in Tojners Netzwerk stellt zudem KTM-Chef Stefan Pierer (größter Spender der ÖVP) dar, der beste Kontakte zu Bundeskanzler Sebastian Kurz unterhält. Im Kreis der Tojnerianer befinden sich zudem die Bauunternehmer Hanno und Erwin Soravia” (z.B. Dorotheum Privatisierung)

Quelle: Augustin.or.at

Der Finanzjongleur Michael Tojner krallte sich eintausend Genossenschaftswohnungen zu Spottpreisen. Die öffentliche Hand soll er mit Hilfe dubioser Gutachten um mehr als 100 Millionen Euro abgezockt haben. Im Immobilienkrimi rund um geförderten Wohnbau wird nun auch wegen Beweismittelfälschung ermittelt

Quelle: Augustin.or.at

Ins Gerede ist Tojner beim Kauf von gemeinnützigen oder geförderten Wohnungen gekommen. So etwa bei der Veräußerung der Wohnbauvereinigung WBV-GFW in Wien oder die Genossenschaften «Riedenhof» und «Gesfö» sowie bei «Pannonia» im Burgenland. «In allen drei Fällen laufen die Fäden ebenfalls bei Tojners Firmenimperium zusammen», schreibt der Kurier.

Bemerkenswert sind die persönlichen Beziehungen Tojners zu früheren Eigentümern. Sie führen an den Traunsee. Der Schwager, ÖVP-Gemeinderat und Hotelier, war Eigentümer der Genossenschaften. Abgekauft hat man die Genossenschaften einem Freund aus Regau, dem Kassier in Tojners elitärer “Wasserskischule am Traunsee” (Traunkirchen). 

Quelle: OÖ Nachrichten “Tojners Gemeinnützige und ihre Wurzeln am Traunsee”
und
Regauer Wohnbaufirmen verlegen Sitz nach Eisenstadt, Aufsicht wird stutzig”

Angefangen hat man in Traunkirchen. Ursprünglich hätte bereits 2014 mit den Bauarbeiten begonnen werden sollen. Doch die Wohnbaugesellschaft Riedenhof GmbH, die das Areal nach der Schließung des Krankenhauses Buchberg gekauft hatte, verlor überraschend den Zugang zu Landesgeldern für geförderte Wohnungen. Die gemeinnützigen Wohnbaufirmen “Riedenhof” und “Gesfö” haben überraschend ihren Sitz von Regau nach Eisenstadt verlegt. Erstere war zuvor ins Visier des Landes Oberösterreich geraten. Es soll Unregelmäßigkeiten bei geplanten Wohnungsverkäufen in Wien gegeben haben.

Projektentwickler Michael Tojner (Wertinvest) sieht die Verzögerung gelassen: “In Gmunden wird seit vielen Jahren über ein neues Hotel geredet. Verglichen damit sind wir hier in Traunkirchen wirklich schnell.”

Die betrauten Architekten: HINTERWIRTH ARCHITEKTEN ZT OG

Quelle: Bauprojekt am Traunsee beginnt mit zwei Jahren Verspätung

Wie man weiss ist Herr Tojner auch ein großer Fussball Gönner (SK Rapid). Gerne steht er selbst am Platz, laut Profil, auch am Traunsee. Bei Bauprojekten in der Traunseestadt ist der Zuständige Bauamt-“Kaiser” auch gleichzeitig Obmann von SV Gmundner Milch. Auf magische weise schwimmt der Club im Geld wie es scheint, noch 2015 hat man mit der Finanzierung gekämpft. Die Club-Zeitschrift sieht aus wie ein Immobilien Magazin, ob sich hier neue spannende Synergien entwickeln werden?

Die KPMG? die so sorgfältig die Investoren für die Gemeinde gesucht hat? 

Quelle: bvz.at

Quelle: OÖ Nachrichten

Buchpräsentation “Der Traunsee – Der Mythos der Sommerfrische” in der Villa Lanna (der Familie Trauttenberg) mit Familie Mitterbauer einem anderen Großspender der ÖVP. Therese Niss (geb. Mitterbauer) ist ÖVP-Politikerin und Abgeordnete zum Nationalrat.

Das Haus am Traunsee

Eines muss man Michael Tojner anstandslos zugestehen: Er schafft Dinge, die eigentlich nicht zu schaffen sind. Er besitzt zum Beispiel ein Haus am Wörther See und eines am Traunsee, Heimat seiner Frau.

In gewisser Weise ist dieses Haus jedoch ein Trugbild. Formell handelt es sich um ein Boots-und Clubhaus, Sitz des Traunkirchner Wasserskivereins – Obmann: Michael Tojner, Schriftführerin: Renate Tojner, Kassier: Friedrich Niederndorfer. Es ist nicht ganz einfach, Mitglied in diesem Verein zu werden. Er hat keine Website und keine Telefonnummer.

Frei verfügbare Liegenschaften an Salzkammergutseen sind bekanntlich gleichermaßen begehrt wie selten. Das gilt auch für den Traunsee. Man muss schon einigen Ideenreichtum aufbringen, um ein solches Refugium schaffen zu können.

Im Herbst 2005 hatte die Gemeinde das damals noch unbebaute Grundstück an eine Traunkirchen Tourismusentwicklungs GmbH verkauft. Gesellschafter waren Herr und Frau Tojner sowie deren Bruder Wolfgang Gröller (ÖVP-Gemeinderat), Hotelier im Ort. Ein Jahr später wurde die Baubewilligung „zur Errichtung eines Bootshauses mit Clubräumen für die Wasserskischule Traunkirchen“ erteilt.

Da steht es nun, das Clubhaus, auf das von außen nicht viel mehr hinweist als ein schlichtes Schild auf einem schmiedeeisernen Tor: „Wasserskiclub“.

Quelle: Profil.at 

Käufer: Michael Tojner, Erwin Soravia & Cristian Dichand

Quelle: trend.at

Bei KHG handelt es sich um den damaligen Finanzminister Karl Heinz Grasser.
Quelle: Gegenausführungen zu Anklageschrift “wkk law”

Die gemeinsamen Geschäfte der Brüder Soravia & Michael Tojner sind von Meldungen über Korruptionsverdacht, Beweismittelfälschung und Spendenskandale etc. gesäumt. Seit geraumer Zeit ermittelt die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gleich in mehreren Fällen. 

Brandaktuell die Causa Chorherr

Christoph Chorherrs früherer Charity-Verein errichtete mit Förderungen und privaten Spenden Kindergärten, Schulen und zwei Einrichtungen für Behinderte in Südafrika.

Das “Tojnerische Pferd” in Gmunden?

Dr. Chorherr und Freunde haben mit sehr viel Kreativität ein Charity-Modell auf festen finanziellen Beinen und „Ressourcen“ geschaffen, welches im wahrsten Sinne des Wortes Beachtung verdient.

Die „Slums“ um diese Schule herum sind in Wahrheit Casinos, Hotelanlagen, ein Golfplatz und ein Wasserpark für Kinder. Die Schule selbst befindet sich auf einer Milchfarm, die Schüler sind vorwiegend Kinder der Mitarbeiter dieser Farm.

Vor etwa einem Jahr, im September 2018, hat die Südafrikanische Regierung Beschlagnahmungen auf den Besitzungen des Milchfarmeigentümers durchgeführt.

Quelle: EU-Infothek – Das unabhängige Magazin für Österreich und Europa

Für die Projekte sollen Spenden von Immobilieninvestoren wie Michael Tojner oder den Soravia-Brüdern geflossen sein. 

Als Gegenleistungen soll es Umwidmungen gegeben haben. 

“Am Ende stolperte der Visionär, Realo und Anpacker Chorherr wohl über den Glauben an seine eigene Integrität – schließlich sammelte Chorherr immer für den guten und nie für den eigenen Zweck. Das ließ ihn sich womöglich über die Vorwürfe erhaben fühlen. Denn kurz nach seinem Ausscheiden aus dem Gemeinderat zeigte Chorherr erneut mangelndes Bewusstsein für den Interessenskonflikt: er verdiente sich als Berater für das Immobilienunternehmen SORAVIA, das das umstrittene Bauprojekt “Danube Flats” in der Donaustadt entwickelte und dessen Umsetzung Chorherr als Planungssprecher maßgeblich mitverhandelte.”

Quelle: Falter.at

6. August 2021

“…Nun, so berichtete die Presse gestern, habe die WKStA in ihrem Vorhabensbericht an die Oberstaatsanwaltschaft Wien die Anklage von zehn Personen beantragt – die Verdächtigen: Chorherr sowie neun Immobilienunternehmer.”

Quelle: Der Falter.at

So ein Zufall?! Südafrika – Gmunden

Viele Gmundner haben sich bereits gefragt, wieso kurz vor der Wahl die türkise Gemeinde Gmunden einen Keramikshop eröffnete und die “Wirtschaftspartei” ihren eigenen Innenstadtbetrieben, die es bei Gott nicht leicht haben (Stichwort: tote Innenstadt & Corona-Kriese), Konkurrenz macht?!

Wahlwerbung?!

Die fragliche Innenstadtbelebung, kurz vor der Wahl

Lange hat die Immobilieneigentümerin nach einem Mieter gesucht…
just vor der Wahl entschied sich Frau Lerchbaumer das Lokal für den Gemeindeladen herzugeben. 

Quelle: Immobilientreuhand Faritsch

“Ich stamme aus Gmunden, habe dort an der Handelsakademie maturiert. Meine Eltern hatten ein Restaurant/Nachtcafé (Betreiber der Kammerhof-Bar im Nachbargebäude)). Ich bin ein Wirtskind.” verrät die Schwägerin von Hans Peter Haselsteiner (STABAG) und eine der Erbinnen des STRABAG-Clans (Schwiegervater Gründer von ILBAU, später STRABAG).

Was hat die Wohltäterin und Besitzerin einer 3200 Hektar Urlaubs- und Jagdfarm in Südafrika mit den Soravia Brüdern gemeinsam? Auch Erwin Soravia sen. hat das berühmte Bauunternehmen STRABAG mittbegründet und auch die Brüder Soravia sind Erben des STRABAG-Clans.

Gemeinsam sind sie Organisatoren gleicher Veranstaltungen und Eröffnungen, Wohltäter in gleichen Einrichtungen. Die Architektin ihres Vertrauens und Verbindungsschwester ist Frau Inge Krebs-Hinterwirth, die bereits öfter für sie architektonisch im Einsatz war.

Der BAU-Clan

Quelle: kleinezeitung.at

Spendenliste eines Kulturvereins

Quelle: meinbezirk.at 

Das Hotel wird im Rahmen eines Architekturwettbewerbes umgesetzt.

Quelle: Facebook Posting Bürgermeister Krapf

Es wird spannend ob der “architektonische Platzhirsch” & Ortsplaner den Wettbewerb gewinnt oder doch der ehemalige Vorsitzende des Gmundner Gestaltungsbeirates aus Salzburg, der die ursprüngliche Ausschreibung für die Gemeinde gestaltet hat?!

Der Verkaufspreis von 15 Mio. € (ca. 20.000m2) für die Wohnbauliegenschaft und der Baurechtszins von 150.000 € auf 80 Jahre für die Hotelliegenschaft ist ein äußerst erfreuliches Ergebnis.

Quelle: Facebook Posting Bürgermeister Krapf

Ein Schnäppchen?!

unterhalb von Schloss Roith

BG “Sporty”hat’s wieder geschafft – durchgängige Seepromenade ist somit Geschichte…

Klingt ganz nach dem BESTEN Bieter…

Zweifeln die Interessenten an dem Wahlausgang und der absoluten Stellung von Türkis?
Hat man es daher so eilig?

Damit die Zuständigen nicht behaupten können, dass sie nichts gewusst haben geht diese Recherche ausnahmsweise an den Bürgermeister, Amtsleiter, Bauabteilung, Gemeinderäte und die Oppositionsparteien per Email.

Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung

2021-09-15T08:28:25+00:00
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